#191 Dein Weg aus der gefühlten Ausweglosigkeit. So schaffst du dir Problem und Lösung selbst.
Shownotes
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In dieser Folge deckt Isabell auf, wie wir uns durch unseren eigenen Fokus regelrecht selbst hypnotisieren und dadurch vorhandene Lösungswege komplett ausblenden. Anhand der einprägsamen Metapher von Fliege und Biene veranschaulicht Isabell, warum wir im Schulsystem oft nur noch die negativen Aspekte sehen und wie wir lernen können, unsere Wahrnehmung wieder auf verborgene Chancen zu richten. Um dich aus der endlosen Abwägungsschleife zwischen Bleiben und Gehen zu befreien, stellt Isabell dir zudem das psychologische Rubikon-Modell vor. Erfahre, warum zu groß gesteckte Ziele wie eine sofortige Kündigung dich nur blockieren und wie dir der sprichwörtliche Schritt über den Rubikon dabei hilft, aus der lähmenden Unklarheit endlich wieder in die aktive Umsetzung zu kommen. Hör jetzt rein und lerne, wie du deine Problem-Trance durchbrichst, um echte berufliche Klarheit für dich zu gewinnen.
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00:00:00: Warum sehen manche Akteure auf schulischer Seite, Dinge als unveränderlich an?
00:00:09: Und alles ist immer so rigide und das hat noch nie funktioniert.
00:00:17: So wird es auf keinen Fall klappen!
00:00:21: Da bekommen wir das Collegium niemals Hinter uns geschaht, bei diesem Veränderungsweg.
00:00:27: Und dies geht nicht und das geht nicht!
00:00:29: Dafür ist kein Geld da.
00:00:31: und dies und das und jenes.
00:00:33: Live after Lehramt der Schulfrei Podcast über hörenden Beruf berufliche Neuorientierung und Existenzgründung für Lehrerinnen und Lehrer dein wöchentlicher Befreiungsschlag aus der beruflichen Unzufriedenheit.
00:00:58: Hallo ihr Lieben in der heutigen Folge geht es um ein Thema dass du sicherlich kennst, nämlich zum Beispiel in Form dieses Sonntagabend-Kloses im Hals.
00:01:12: Wenn da ein Gedankenkarussell entsteht das sich nur noch um ich will dann nicht hin Belastung Druck und Ausweglosigkeit dreht vielleicht denkst du dann oder du kennst dass von anderen Lehrkräften Ich kann nicht mehr, ich komme hier nie raus.
00:01:30: Das wird nie ein Ende nehmen!
00:01:31: Ich kann das ja gar nicht verändern.
00:01:34: und genau auf diese gefühlte Ausweglosigkeit möchte ich heute mit dir schauen und alleine schon die Formulierung Gefühle aus Weglosigkeit unterstellt.
00:01:47: Objektiv ist das gar keine Ausweglosigkeit.
00:01:50: Und ich weiß, dass aus meiner Arbeit mit Lehrkräften manche Personen fühlen sich alleine schon dadurch provoziert, dass man in Aussicht stellt, dass eine Situation ja veränderlich ist.
00:02:05: Denn wenn diese Situation veränderlig ist dann liegt die Verantwortung für die aktuelle Ja scheinbar bei Erben selbst.
00:02:17: Da bestehen Auswege und meine Verantwortung ist es, das zu übernehmen.
00:02:22: Puh!
00:02:23: Das konfrontiert ja auch erstmal damit dass man das in der Vergangenheit vielleicht nicht gemacht hat, nicht gesehen hat von sich gestoßen hat und jetzt vor einer großen aktuell noch unlösbar erscheinenden Aufgabe steht nämlich einen Ausweg aufzutun.
00:02:41: Manch einer geht dann da in so eine Blockadehaltung.
00:02:44: Damit lässt sich aber trotzdem super arbeiten im Coaching, so dass sich dann Handlungsspielräume auftun.
00:02:51: Aber vielleicht hast du das schon an unterschiedlichen Situationen mal in deinem Leben festgestellt?
00:02:56: Das muss auch gar nicht im Beruf sein!
00:02:58: Dass du das Gefühl hattest, oh, das ist ja unveränderlich diese Situation.
00:03:04: Das ist Scheiße und das ist scheiße... Und es wird sich nie ändern.
00:03:11: Ist das jetzt objektiv so?
00:03:14: Das ist aus meiner heutigen Sicht als systemischer Coach, als Ex-Lehrpersonen die schon mit über zwei tausend Lehrkräften erfolgreich gearbeitet hat.
00:03:26: Als Mastercoach in Ausbildung kein objektiver Zustand sondern eine sogenannte Problemtrans.
00:03:36: Es gibt einen Grund warum ich diese Folge gerade heute aufnehme Denn ich komme gerade aus einem Gespräch.
00:03:43: Ich bin ja hier in Bonn, ne?
00:03:44: Und in Bonnen ist ja eine Ex-Bundeshauptstadt.
00:03:47: Da sitzen viele Ministerien und Stiftungen – alles Mögliche!
00:03:52: Und ich war im Gespräch mit einer Stiftung hier in bonn, mit einer Mitarbeiterin.
00:03:56: bei denen war ich im Büro.
00:03:58: Diese Mitarbeiterin ist selber ehemalige Lehrkraft und diese Stifting arbeitet mit Schulen, mit Schulleitungen in bestimmten Schulentwicklungsveränderungsprozessen Und diese Stiftung hat da viel Erfahrung mit, die machen das deutschlandweit.
00:04:15: Es gibt auch bei dieser Mitarbeiterin eine Wahrnehmung ihrer Partner in Schule von Problem-Trans.
00:04:26: Da haben wir nämlich darüber gesprochen ja warum sehen manche Akteure auf schulischer Seite Dinge als unveränderlich an?
00:04:35: und alles ist immer so regide und das hat noch nie funktioniert.
00:04:43: Und so wird es auf keinen Fall klappen, und da bekommen wir das Kollegium niemals hinter uns geschad bei diesem Veränderungsweg – und dies geht nicht und das geht nicht!
00:04:57: Dafür ist kein Geld da und dies und das und
00:04:59: jenes.".
00:05:00: Das ist also eine Beobachtung, die diese Person, die zum einen auch Ex-Lehrkraft ist aber zum anderen eben auch schon seit Jahren mit Akteuren in Schule arbeitet.
00:05:11: Eine Beobuchtung, das sie gemacht hat über Akteure im Schulsystem.
00:05:16: Gleichzeitig begleitet diese Stiftung Aber Schulen, die mit einem anderen Fokus an die Dinge rangehen und wo Lösungswege aufgetan werden.
00:05:28: Obwohl diese Schulen im gleichen Bundesland sind, damit dergleichen Landesgesetzgebung, Schulgesetzgebungen unterliegen vielleicht sogar in der gleichen Kommune und beim selben Schulträger.
00:05:41: Es gibt also ja objektiv wenn man jetzt nur von den Rechtsgrundlagen ausgeht scheinbar Interpretationsspielräume was durch welche Rechtsregelungen möglich ist oder eben unmöglich.
00:05:55: Und so kam ich im Gespräch mit dieser Stiftungsmitarbeiterin darauf, dass Rechtsgrundlagen gar nicht so maßgeblich sind für den Veränderungswillen von Schulen.
00:06:06: denn ehrlich gesagt das kann ich dir jetzt auch aus Ausstiegsperspektive sagen die Rechtsgrundlage von Schulgesetzen und Beamten gesetzen die sind denkbar schwammig formuliert damit nämlich zum Beispiel Sachbearbeitende Einzelfall-Bewertungen machen können.
00:06:25: Der Rahmen, der lässt ganz viel Einzelfallenterpretationsspielraum zu und so ist es im Grunde auch bei Schulgestaltung.
00:06:34: Es ist viel weniger konkret ausformuliert als man so denkt wenn man als Lehrkraft von allen Seiten hört.
00:06:42: das geht nicht.
00:06:43: Ja wo steht es?
00:06:45: Steht da gar nicht so?
00:06:46: also Vielleicht bestimmte Ideen, die wären im Rahmen von Schulgesetzen durchaus realisierbar.
00:06:55: Aber es ist eher ein das geht nicht.
00:06:57: Mindset mit dem man auf vielleicht Gesetzesrahmen guckt aber eher aus einem ja wir sehen keine Lösungsräume Wir sehen nur Hürden Mindset heraus Und das gibt es natürlich im Kleinen und im Großen auf Schulentwicklungsebene, aber auch eben auf Ebene der einzelnen Lehrkraft.
00:07:20: Dass diese gefühlte Ausweglosigkeit zu Handlungsstillstand führt – und da wollen wir heute draufgucken!
00:07:27: Ich habe jetzt gerade schon das Wort Problem Trance eingeführt.
00:07:32: Was ist damit gemeint?
00:07:33: Das ist sozusagen eine selbstgemachte Hypnose in der Aufmerksamkeitsfokus oder zum Beispiel dein Aufmerksamkeitsfokus, dich handlungsunfähig macht.
00:07:48: Die gute Nachricht – das kann man umdrehen, denn natürlich gibt es Möglichkeiten seinen Aufmerksamkeits-Fokus zu verschieben und damit Handlungsspielräume aufzutun.
00:08:00: Im Lehrberuf ist das ein Phänomen, dass ich beobachte, dass es im Grunde fast eine kollektive Problemtrans in diesem Berufsstand gibt.
00:08:11: Man muss ein bisschen ausholen in die Welt der Hypnosystemik, um das Wort Problem Trance zu definieren.
00:08:19: Bei einer Trance denkt man ja so an Showhypnosen.
00:08:24: da ist jemand deine Augenlieder werden schwer und wenn ich jetzt mit den Fingern schnipse dann bist du ein Hühnchen und läuft gackend durch diesen Raum.
00:08:36: also daran denkt man bei Trance.
00:08:39: Trance ist aber in hypnosystemischer Hinsicht etwas ganz anderes, nämlich so eine Art von intensiver Aufmerksamkeitsfokussierung unter ausblenden irrelevanter Tatsachen und Rheinsoumen auf relevante Tatsache.
00:09:01: Also als relevant empfundene Tatsachen in diesem Moment Du hast das selbst sicherlich schon zahlreiche Male festgestellt, dass man so im Laufe eines Tages in verschiedene Zustände switcht.
00:09:17: Also es gibt so Phasen am Tag da bist du irgendwie lösungsorientiert unterwegs und du siehst die guten Dinge in Schule und die netten Interaktionen Und dann kann das Ganze kippen vielleicht durch einen Auslöser vielleicht aber auch einfach nur so Dass du plötzlich die problematischen Dinge überdimensional groß siehst, die Hürden, die Frustrationsmomente.
00:09:41: Die Personen, die dich nerven... Wir versetzen uns also selber den ganzen Tag über in einer Art Selbsthypnose in verschiedene Trance-Zustände.
00:09:52: Denn objektiv ändert sich ja nichts!
00:09:55: Aber in unserer subjektiven Wahrnehmung und Bewertungen Und Aufmerksamkeitsfokussierungen verändert sich etwas.
00:10:02: Das ist es, was man in hypnosystemischer Sicht als eine Art Trance bezeichnet und so gibt es also ein Problem Trance und Wunder!
00:10:12: Es gibt auch eine Lösungstrange und von der wollen wir natürlich mehr.
00:10:17: Von diesem Zustand wo man mit der Lösungsbrille durch die Gegend läuft und Handlungsspielräume besser identifiziert.
00:10:25: Dazu habe ich eine Metapher für dich, nämlich die Metaphe von Fliege- und Biene.
00:10:31: Später habe ich noch ein Modell mit dem ich dir aufzeige wie man seinen Fokus verschieben kann um Handlungspielräume sich aufzutun und seine Realität selbst gestaltet und umgestaltet.
00:10:46: Lass uns also mal eintauchen!
00:10:48: Stell dir vor es ist Sonntagabend, zwanzig Uhr.
00:10:51: Du sitzt auf der Couch!
00:10:52: Du scrollst durch... Instagram oder was auch immer ein soziales Netzwerk.
00:10:59: und der Algorithmus ist schlau.
00:11:00: Der hat schon erkannt, dass du Lehrkraft bist und spült dir ganz viel Lehrer-Content in deine Timeline.
00:11:07: Und da siehst du an diesem Sonntagabend erstmal sehr problemorientierte Inhalte.
00:11:13: Der Algorithmus, der ist ja schlauw, der hat vielleicht schon mal festgestellt, das du auf den problemorientierten Inhalten länger verweilst.
00:11:20: Und darum denkt er dann muss ich dir wohl mehr solche problematischen Inhalte in die Timeline spülen, weil da steht er drauf.
00:11:30: Damit steigere ich die Wahrscheinlichkeit dass er oder sie länger hier auf unserer Plattform bleibt und du siehst also Inhalten Posts Reels was auch immer wo sich beschwert wird über das Problematische Schulsystem Das Menschenbild im Schulsystem Über eingekürzte Teilzeiten Unpassende Stundenpläne über Belastungen, über problematische Elternmails.
00:11:59: Über den Lärmpiegel in der Klasse was auch immer.
00:12:03: und dein innerer Monolog in dem Moment stimmt mit ein in diesen Kanon Ja genau das System ist kaputt.
00:12:11: ich halte es hier nie bis zur Pension aus aber Ich bin zu schwach!
00:12:16: Ich bin so schwach um hier rauszukommen.
00:12:19: Gleichzeitig merkst du, das Herz fängt so richtig an zu schlagen.
00:12:23: Herzrasen, Kloß im Hals... Ja und schon wieder ist ein Abend irgendwie versaut und der Montagmorgen beginnt auch nicht viel besser!
00:12:32: Ich will mich darüber nicht lächerlich machen.
00:12:34: ja ich will hier gerade so ein bisschen überzeichnen was passiert wenn man in eine Problemtrans reinrutscht also so eine Art von Hypnose Selbsthypnose auch durchaus, bei der dein Gehirn nur noch auf Belastung, Mängel, Katastrophenfantasien und so weiter fokussiert.
00:12:55: Das ist nichts esoterisches, sondern das ist eben ein bestimmter... Selektiver Mechanismus des Gehirns eine Aufmerksamkeitsfokussierung, die wir aber ja steuern könnten.
00:13:08: Und genau das macht diese Trancen so tückisch!
00:13:11: Eine Problemtrance, die filtert alles positive weg und verstärkt Wahrnehmung auf das Problematische, verstärgt Stressreaktionen im Körper, Cortisol-Ausschüttungen – und das lässt Lösungen unsichtbar werden Obwohl die im Außen ja vielleicht auch wären, aber unser Blick wird immer scheu-klappiger.
00:13:33: Immer hoffnungsloser und unser Bayes im Hirn der so ein Bestätigungsfehler auslöst, der sucht nach mehr Informationen für die gleiche Wahrnehmung.
00:13:48: achja guck mal das ist scheiße.
00:13:49: und das ist Scheiße und dass auch ja.
00:13:51: natürlich ist das unlösbar.
00:13:54: In meiner Meinung nach sind Lehrkräfte dafür besonders anfällig, nicht aus einem persönlichen Mangel sondern einfach weil die Rolle in der sie stecken auch von einer hohen Belastung geprägt ist.
00:14:08: Von sehr komplexen Rollenerwartungen und von vielen institutionellen Zwängen.
00:14:15: das pusht einen leicht in so eine Richtung dass dein Gehirn eine Realität konstruiert basierend auf Negativfokus.
00:14:27: Und dann ist man ja auch häufig in einem Kollegium, wo dieser Negativ-Fokus sehr gehegt und gepflegt wird.
00:14:35: Ich will das überhaupt nicht generalisieren!
00:14:36: Es gibt viele Lehrkräfte die trotzdem sich den Positivfokus bewahren... ...und das ist die gute Nachricht.
00:14:44: es gibt scheinbar Personen in diesem System, die die Dinge anders bewerten und eine andere Handlungsfähigkeit davon sich ableiten.
00:14:54: Das macht ja Hoffnung, dass nicht kollektiv der ganze Berufsstand und jeder einzelne Lehrer ist in diesem Problemfokus sondern es gibt anscheinend andere Möglichkeiten der Bewertung.
00:15:08: gleichwohl ist diese indiskutablen Mängel im Schulsystem komplexen Herausforderungen im Lehrberuf gibt.
00:15:19: Ich will dir jetzt also nicht einreden, dass sei alles nur in deinem Kopf und es gäbe gar keine objektiven Probleme.
00:15:26: Gleichzeitig möchte ich dir aber sagen, das heißt nicht, dass es nicht Lösungswege gäbe oder nicht Handlungsansätze gäbe und unterschiedliche Möglichkeiten der Bewertung.
00:15:37: So!
00:15:38: Und da kommen wir jetzt zu Fliege-und Biene.
00:15:43: Eine Fliegue auf einer Blumenwiese.
00:15:45: Hast du sie vor Augen?
00:15:47: Eine Fliege fliegt über eine Blumenwiese.
00:15:49: Ich habe da innerlich direkt so eine Bienemaya-Welt, wo Puck die Stubenfliege über die Blumenweese flieht.
00:15:57: und wenn eine Fliegue über eine Bleumenweße fliege, dann worauf fokussiert sie?
00:16:03: Richtig!
00:16:04: Auf Scheißhaufen.
00:16:06: So schön wie diese Blumenweise auch ist – ne Fliegel, die interessieren nur die Scheißhaufen.
00:16:13: Die Fliegle steht in unserem Metapher also für Problemfokus.
00:16:18: Wo stinkt sie gerade?
00:16:20: Wo sind Risiken, Fehler, Beschwerden, Vermeidung?
00:16:25: und so einen Fliegenfokus.
00:16:28: Der kann ja durchaus sinnvoll sein, sinnvoll nämlich um Gefahren zu spotten.
00:16:35: aber wenn das Ganze chronisch wird dann wirst du mir sicherlich zustimmen ist das destruktiv und verstellt den Blick auf Veränderungspotenziale.
00:16:46: Schauen wir mal auf die Biene, also Bienemaya oder Willi.
00:16:51: Die fliegen jetzt aber nicht über die Blumenwiese, weil klar da finden sie ja ohne Ende Blumen ne?
00:16:56: Wie wäre es wenn diese Biene jetzt mal über eine Müllhalde fliegt?
00:17:01: Du kannst dir sicher sein dass diese Bienne die versteckte Blüte auf der Müllhalde findet!
00:17:07: Den Rittersporn den Löwenzahn.
00:17:10: irgendwo wird er wohl wachsen auf diesem Müllberg.
00:17:15: Die Biene steht hier also für einen Lösungsfokus auf den Fokus auf Stärken, Chancen, Ressourcen, Annäherung an Ziele und so weiter.
00:17:26: Das ist natürlich hilfreich aber wären wir nur im Bienenfokus unterwegs wäre es vielleicht auch ein bisschen naiv.
00:17:34: Also alles ist toll rosa rote Brille überall nur chancen.
00:17:40: So ein bisschen Fliegenfokus tut ja auch mal ganz gut, um Veränderungen oder Lösungen mit Bedacht anzugehen.
00:17:49: Diese beiden Modi sind also ganz normal und die sind auch ganz nützlich beide für sich.
00:17:56: aber in so einer Berufskrise da klebt die Fliege doch sehr stark in uns fest oder wir kleben viel mehr im Fliegenfokus fest zum Beispiel in so eine Egoerzählung in so einem Narrativ über sie selbst, von ich bin die ausgebrannte Lehrerin.
00:18:16: In diesem ausbeuterischen System mit mir wird umgegangen wie mit einem Bauer auf einem Schachfeld.
00:18:24: Ich kann überhaupt nicht selber mehr bestimmen was mit mir passiert.
00:18:28: Ich werde einfach benutzt.
00:18:32: Nicht umsonst arbeitet der Dienst her Mit solchen Vokabeln Wie Verwendung!
00:18:37: Ich werde Einfach nur verwendet.
00:18:40: Ja, da hab ich schon tausendfach gehört.
00:18:44: Und ich sag's hier noch mal... Ich möchte mich darüber nicht lustig machen!
00:18:48: Ich nehm das Problem sehr ernst und ich kenn' das auch!
00:18:51: Glaubst du, ich war nicht in diesem Fliegenfokus als ich Lehrerin war?
00:18:56: Ich wünschte, ich hätte das ein bisschen besser steuern können und hätte vielleicht auch die Kenntnisse, die ich heute habe.
00:19:01: Dann werde ich meine Wahrnehmung sicherlich noch ein bisschen verlagern können.
00:19:05: Ich kenne das total!
00:19:06: Ich beurteil das nicht!
00:19:07: Ich will dir ja nur anbieten wie es vielleicht hilfreicher sein könnte.
00:19:15: Wenn wir jetzt mal zum Bienenfokus wechseln, dann wäre das vielleicht eher ein Narrativ von Ja ich bin in einer schwierigen Phase aber Ich habe ja durchaus Stärken im Rucksack.
00:19:30: Ich hab schon einiges bewältigt in meinem Leben.
00:19:33: Ich habe eine starke formale Ausbildung auch im Gepäck Und ich bin ja ein cleveres Kerlchen, ich kann mich schnell in Sachen einarbeiten.
00:19:41: Ich habe schon noch auch Optionen und jetzt muss ich das ein bisschen aktivieren und scannen um zu gucken wo kann ich da ansetzen?
00:19:51: Klingt gleich ganz anders.
00:19:52: ne Aufmerksamkeitsfokussierung erschafft dein Erleben.
00:19:59: Wo du hinschaust, da suchst du mehr Informationen desgleichen und damit erschaffst Du Dir in Deiner subjektiven Wahrnehmung auch diese gefühlte Auswechslosigkeit der Situation.
00:20:12: Und gleichzeitig gibt es Personen im Lehrberuf die haben sich eine andere Realität und ein anderes Erleben erschaffen.
00:20:22: Die nehmen die Hürden wahrscheinlich durchaus wahr Erkennen gleichzeitig Handlungsspielräume.
00:20:32: Wie wär's, wenn wir mal eine kleine Kurzübung machen?
00:20:36: Bist du dabei?
00:20:38: Es geht einfach nur darum einmal zu schauen in welchem Fokus bin ich gerade?
00:20:44: und da wäre es hilfreich, wenn Du jetzt einmal tief einatmest Und wenn Du diesen Podcast auf einer Autofahrt hörst dann schließt Du natürlich nicht die Augen.
00:20:57: Aber falls du gerade irgendwo ruhig sitzt und diesen Podcast hörst, dann könnte es hilfreich sein jetzt die Augen zu schließen.
00:21:10: Und du kannst einmal auf die Suche gehen in dir wo bin ich grade fliege?
00:21:22: Wo bin ich gerade?
00:21:22: biene nicht bewerten einfach wahrnehmen und checken.
00:21:47: Checkst du?
00:21:50: Vielleicht hast du davon gerade eine Idee bekommen wo du ein bisschen zu sehr im Fliegenfokus bist und wo der Bienenfokus auch schon häufig gelingt.
00:22:03: Und schon knackt das die Problem-Trans auf, denn das versieht das Narrativ dass ja gar nichts geht und nicht veränderlich wäre mit einem Knacks.
00:22:16: Es gibt ja Situationen wo du im Bienen Fokus bist es gibt ja situationen wo Du lösungsorientiert unterwegs bist und mit Dingen konstruktiv umgehst.
00:22:29: Nicht alles fliege, oder?
00:22:32: Okay!
00:22:33: Und damit du jetzt nicht nur im Fokussieren festhängst, denn das tust du ja wahrscheinlich schon seit Jahren, sondern damit du auch ins Handeln kommst möchte ich dir ein Modell anbieten dass dich mit Fliege und Biene mehr in eine Steuerungsposition bringt.
00:22:53: Denn häufig ist es so, dass wir willkürlich rumswitschen den ganzen Tag zwischen Fliegue und Bienne vielleicht ein bisschen mehr in der Fliegerum hängen als ins Lieb ist Und ab und zu kommt man die Biene aber so richtig kriegt das irgendwie alles kein Hand und Fuß und vom Fleck kommst du schon gar nicht.
00:23:09: Das ist ne Situation in der viele unserer Kundinnen und Kunden Die Zusammenarbeit beginnen häufig auch schon nach Jahren der Abwägung, der Betrachtung.
00:23:23: Fliegebiene, fliege, fliegbeene, ja, scheiße!
00:23:27: Ach nee doch cool, ach nee doch alles Scheiße.
00:23:31: und so vergehen die Jahre.
00:23:34: Und da möchte ich dir ein Modell anbieten das nennt sich das Rubikon-Modell.
00:23:40: Die Geschichtslehrerinnen und die Latein-LehrerInnen geraten jetzt gerade in innere Verzückungen, denn sie wissen Rubicon hat doch was mit Julius Caesar zu tun.
00:23:51: Ja genau!
00:23:52: Der Rubicon ist ein Fluss und der bildete seinerzeit die natürliche Grenze zwischen Italien und der römischen Provinz Gallia Cisalpina.
00:24:06: Und es geht also um das Überschreiten des Rubikons seinem Heer von Julius Caesar.
00:24:13: und dann ist da der Ausspruch Alia Jagda Est.
00:24:16: Also die Würfel sind gefallen, die Würfels sind geworfen oder wie auch immer.
00:24:21: und das war also die Entscheidung dafür den Rubikon zu überschreiten.
00:24:25: und mit dem Überschreitendes Rubikons gibt es dann auch kein Zurück mehr.
00:24:30: so jetzt will ich dir aber bitte nicht Druck machen dass ich dir jetzt ein Modell anbiete wo es kein zurück mehr gibt.
00:24:37: Denn das ist ja etwas vor dem haben viele Lehrkräfte super Angst, dass sie ins Handeln kommen aber sich irgendwie ein bisschen verirrt haben in einen Weg wo Sie hinterher feststellen.
00:24:51: Das werde ich bereuen.
00:24:52: Scheiße!
00:24:53: Es ist irreversibel!
00:24:54: Es gibt keinen zurückmehr sondern man möchte ja das Gefühl haben Ich gehe hier Schritte die sind auch reversibel und Du hast jetzt vielleicht auch direkt schon die Assoziation zur Kündigung.
00:25:07: Es geht hier nicht darum, eine Entscheidung zu treffen für eine Kündigung, die dann leider bereut wird und dann ist sie irreversibel.
00:25:17: Wenn ich sage es gibt kein zurück mehr, dann bei diesem Modell kein Zurück in den Zustand der Unklarheit und des ewigen Haardans sondern in einen Zustand der Klarheit und der Lösungsfokussierung.
00:25:34: Was das im Außen bedeutet?
00:25:36: Schule, Nichtschule, Kündigung, freie Wirtschaft, Nebentätigkeit – was auch immer!
00:25:43: Das ist damit überhaupt nicht gemeint.
00:25:46: Sondern wie komme ich von Unklarheit, Problemfokus, Fliegebiene, Flige, fliege, flige Biene, keine Ahnung die Jahre vergehen hinzu.
00:25:58: Bedachter, Lösungsfokus und kein zurück in dieses Hadern.
00:26:03: Das meine ich mit den Rubikonüberschreiten über eine Schwelle wo ab dann mehr Klarheit herrscht.
00:26:13: Okay so jetzt bist du schon total heißt wie fritten fett auf.
00:26:16: dieses Rubikomodell gibt es zu oder?
00:26:19: Ok also let's go!
00:26:20: Es ist im übrigen ein Modell von Heckhausen- und Gollwitzer wenn Du das googeln möchtest.
00:26:27: Also, das Rubikon-Modell bezieht sich auf vier verschiedene Phasen einer Abwägensschleife.
00:26:37: Okay und es beginnt mit einer Abwegephase.
00:26:40: Die Phase die ist geprägt von... Ich hab hier ein Problem!
00:26:49: Hab ich das Problem?
00:26:50: Ich weiß gar nicht ob ich das problem habe ja vielleicht schon aber irgendwie ist blöd.
00:26:55: soll ich was ändern?
00:26:58: Und hier duellieren sich Fliege und Biene die ganze Zeit.
00:27:03: Pro-und Kontraargumente fliegen durcheinander, und hier bleiben viele Lehrkräfte schon direkt in Phase eins ewig stecken!
00:27:14: Das kann Jahrzehnte dauern – das sehe ich auch immer wieder bei Kundinnen und Kunden, die bei uns im Programm starten oder in unseren unterschiedlichen Programmen und damit eröffnen.
00:27:26: Ich hadere ja schon seit dem Ref.
00:27:29: Das Ref ist aber zwanzig Jahre her oder nach meiner Rückkehr aus der ersten Elternzeit wusste ich schon, oh nee das geht so nicht mehr!
00:27:39: Das Kind ist aber jetzt fünfzehn.
00:27:42: Das kann ewig dauern diese Abwehrgefase und die hat keine Richtung.
00:27:47: Kündigen Schule wechseln Coaching Keine Ahnung Die Fliege dominiert hier oft.
00:27:55: D.h.,
00:27:55: der Fokus liegt auf Risiken, auf Kosten und auf Hindernissen.
00:28:01: Aber das ist doch so sicher!
00:28:03: Und die Verbeamtung... Was sagen denn die KollegInnen?
00:28:08: Oh Gott was sagen denen erst mal meine
00:28:09: Eltern?!
00:28:10: Scheiße!
00:28:11: Das verstärkt gegrübelt wird und es hält einen in dieser Schleife.
00:28:17: Da kommt dann ab und zu die Biene als Kontrast, wenn man einen guten Tag hat.
00:28:21: Die Biene hebt dann Chancen, Werte hervor oder auch Benefits?
00:28:28: Ach ich bin doch eigentlich so ein freiheitslebender Mensch!
00:28:32: Und wenn ich jetzt was verändern würde ja vielleicht hätte ich dann mehr Energie für meine Familie... Ach ja, das stelle ich mir richtig toll vor.
00:28:39: Also wenn die auch mal so ein neues Feld für mich auftähte wo ich mal richtig an meinen Stärken arbeiten könnte oder mit meinen Stärke und Kompetenzen und das mal so nutzen könnte.
00:28:51: Ach aber die Sicherheit!
00:28:53: Ja Mensch, bis Mensch... So kann es ewig gehen ne?
00:28:59: In dieser Abwehrgefase geht es um eine gezielte Balance Nicht ein blindes Ausblenden einer Perspektive, sondern um einen Anhören dieser beiden Perspektiven aus einer Steuerungsposition.
00:29:16: Du bist nicht die Fliege!
00:29:18: Du bist auch nicht die Biene!
00:29:20: Du führst im Grunde die Argumente von Flieger und Biene zusammen... ...und du bist aber ja selber noch eine Metaposition höher ne?
00:29:33: So, und jetzt geht es noch gar nicht darum zu entscheiden Schule ja oder nein.
00:29:38: Oder was mache ich jetzt?
00:29:40: Sondern es geht darum aus der Abwägefase Aus dieser Motivationalen Phase soll ich soll ich nicht Ja, was tue ich denn nun?
00:29:51: in ein gezieltes Wollen Und verfolgen eines Ziele zu kommen?
00:29:56: und dieses Ziel das muss ja nicht sein raus aus dem Lehrberuf sondern Dieses ziel kann ja auch erst mal Klarheit sein zum Beispiel.
00:30:03: Phase zwei ist also die Zielsetzungsphase, die Phase in der sich eine Intention ausbildet.
00:30:12: Das ist in dieser Zäsermitapher – Der Rubikon-Moment wo die Würfel fallen so wo nämlich dann entschieden wird wir gehen über diesen Fluss keine Angst es geht nicht um Kündigung.
00:30:27: ja Wir gehen jetzt über diesen Fluss heißt nicht, überstürzte Kündigung und kein zurück.
00:30:32: Sondern das markiert den Wechsel von unzielgerichtete aber doch irgendwie bestehende Motivation hinzu Absicht in dem man ein Ziel wählt Und darin liegt die Magie des Ganzen dieses Ziel smart zu wählen, so dass man Sicherheit behält in dieser Zielsetzung.
00:30:57: Also nicht bis Sommer sechsundzwanzig fertig gekündigt haben!
00:31:03: Aber ja vielleicht... ...bis Sommer sechs und zwanzig prüfe ich den Berufswechsel.
00:31:10: Und in dem Moment wo solch ein Ziel formuliert ist, switched diese unziel gerichtete Motivation zu einer Intentionalen, Volition zum Wollen zur Absicht.
00:31:28: Denn in dem Moment wo du ein Ziel hast wird automatisch der Risikofokus unterdrückt und das Gehirn filtert nach Möglichkeiten und Wegen dieses Ziel eher zu erreichen.
00:31:43: die Fliegetritt also zurück Und die Biene übernimmt die Führung.
00:31:48: Der Fokus richtet sich dann nämlich auf Umsetzbarkeit, auf Wege zum Ziel und auf erste Chancen.
00:31:57: Und somit wird auch das Selbstnarrativ – was mache ich hier eigentlich gerade?
00:32:02: – zielorientierter.
00:32:04: Okay!
00:32:05: Ich prüfe den Berufswechsel.
00:32:07: bis Sommer kann man ja auch plötzlich viel genauer sagen.
00:32:12: Was ist denn nötig, um den Berufswechsel vielleicht zu überprüfen?
00:32:20: Informationsbeschaffung müsste mal mit unterschiedlichen Menschen dazu reden.
00:32:25: Ich merke da kommen auch Ängste auf die vielleicht gar nicht so rational sind.
00:32:30: Die müsste ich mal anschauen.
00:32:32: Vielleicht in einem Coaching wer weiß.
00:32:35: und durch diese Zielsetzung wird ein Filter aktiviert, der Klarheit schafft.
00:32:41: was ist jetzt gerade zuträglich zur Zielerreichung und was kann ich jetzt grad mal vernachlässigen.
00:32:49: Es gibt also kein Zurück mehr in dieses endlose Abwägen aber auch nur dann wenn du dir das Ziel smart gesetzt hast.
00:32:58: Ich komme wieder auf den Punkt.
00:33:00: Wenn du das Ziel so hochgesetzt hast, dass es natürlich mit maximalen Risiken einhergeht oder beziehungsweise mit gefühlten bewerteten Risiken... Es ist also sehr, sehr hochgesteckt.
00:33:14: bis Sommer kündige ich!
00:33:17: Ja, dann bist du ja trotzdem in dieser Abwägung.
00:33:20: Das Ziel ist zu groß!
00:33:22: Du fühlst dich ja auch bedroht durch das Ziel weil du vielleicht noch gar nicht gerüstet bist mit solch einem Ziel umzugehen?
00:33:28: Du hast da noch gar nichts die Klarheit ob du das überhaupt willst.
00:33:33: Das heißt ein Ziel könnte auch erstmal sein.
00:33:36: ich er arbeite mir nach und nach Klarheit wo es eigentlich hingeht.
00:33:42: was is eigentlich hier das Problem?
00:33:44: im Kern geht's um eine Haltungsveränderungen im Lehrberuf geht es darum, dass ich mehr pragmatische Strategien zur Selbstorganisation brauche.
00:33:56: Geht's darum, das ich mich wirklich aufgrund meiner tiefsten Werte und Lebensziele im Lehr berufe nicht mehr sehe?
00:34:04: Und wohin gehts dann?
00:34:07: Ja, das sind doch alles Fragen die vorher geklärt werden müssen um überhaupt zu entscheiden.
00:34:14: wo geht das denn hin?
00:34:15: ja Und das bringt einen plötzlich wieder in die Handlungsfähigkeit.
00:34:20: Handlungsunfähigkeit entsteht auch aus schwarz-weiß Denken und aus viel zu groß gesteckten Zielen, denn die wirken wie Nebelkerzen auf die kleinen Schritte, die du gehen kannst um dich einem Ziel zu nähern.
00:34:38: Keiner denken!
00:34:40: Und schon übernimmt die Biene die Führung.
00:34:43: Das ist also die Phase zwei, das Überschreiten des Rubikons.
00:34:47: Von diesem ewigen Rumgefische hin zu Ah!
00:34:52: Intensionsbildung, Biene darf übernehmen und konsultiert die Fliege bedachtvoll.
00:35:00: Letztlich bist aber ja du weder Biene noch Flieger.
00:35:04: Das muss dir klar sein?
00:35:05: Du bist die Person, die erwachsene Positionen, die am Steuer sitzt.
00:35:20: So, nach dem Überschreiten des Rubikons schließt sich eine Handlungsphase an.
00:35:27: In der Phase II in der Zielsetzungsphase die vorausgegangen war da war das eine präaktionale Handlungsphase nämlich Planung.
00:35:36: Ah okay was gehört denn dazu dass ich mein Ziel erreichen kann?
00:35:39: und jetzt geht es in Phase III aktive, aktionale Phase in eine volitionale Phase.
00:35:48: Jetzt geht es also wirklich darum.
00:35:49: ja ich will das!
00:35:51: Ich gucke jetzt wie kriege ich das?
00:35:53: und dieser Bienefokus prägt jetzt die Aufmerksamkeit.
00:35:58: sie scannt relevante Infos.
00:36:01: vielleicht sind das Stellenangebote vielleicht sind dass Netzwerke Wer weiß, vielleicht sind das Coaching-Angebote, Hilfsangebote Abordnungsstellen oder Themen in dir Ängste die rauf kommen.
00:36:17: Ja und wie kann ich mit denen umgehen?
00:36:19: Möchte ich mir da noch mal Hilfe holen?
00:36:21: Mit wem kann nicht sprechen Um meinen Weg flankieren unterstützen zu lassen?
00:36:27: Und Die Fliege dient als Korrektiv.
00:36:30: Die bleibt aktiv für das realistische Risikomanagement Zum Beispiel um auch Rückschläge zu antizipieren und schon zu schauen, ah was könnte ich denn dann tun?
00:36:44: Ohne zu lämen.
00:36:46: Und dann kommt es zur vierten Phase.
00:36:48: das ist die postaktionale Phase Die Bewertungsphase Nämlich wenn das Ziel erreicht ist oder eben auch nicht erreicht ist.
00:36:59: Dann tritt man in die Phase des Bewertens ein Was hat was gebracht?
00:37:06: Was lief gut, was habe ich gelernt.
00:37:09: Was kann ich noch anders tun?
00:37:13: Durch positive Bewertungen von gelingenden Schritten wird wiederum auch Dopamin ausgeschüttet und der nächste Schritt wird deutlich wahrscheinlicher.
00:37:22: also wenn man einmal so in diesen Zug eingestiegen ist sich als handlungsfähig zu erleben dann bleibt man im Grunde auch im Handeln weil Man hat ja kleine Erfolge und Rückschläge, die definitiv auftreten werden auf diesem Weg.
00:37:39: Werden bewertet und geschaut okay wo habe ich es jetzt noch nicht so richtig erreicht was ich wollte oder woran lags?
00:37:47: Und was könnte ich anders tun?
00:37:50: Es wird also bewertete ob eine Handlung ein Erfolg war oder ob da noch Nachbesserung erforderlich ist und das aber auch nicht mit so einem fatalistischen Scheiße!
00:38:01: Jetzt habe ich es nicht erreicht.
00:38:02: Mein Leben ist wertlos, sondern ... Okay!
00:38:09: Muss ich jetzt vielleicht noch mal ans Ziel ran?
00:38:11: Muss sich da nochmal was verändern?
00:38:13: Wo darf ich noch etwas lernen?
00:38:15: Wo ist eine Strategie noch nicht so ... Erfolg versprechen?
00:38:20: Da muss ich vielleicht noch darüber nachdenken ob ich da was verwerfe und mal was anders aufziehe.
00:38:26: Und dadurch geht das Ganze sozusagen in einen weiteren Agilen zu Klos.
00:38:33: Ah ok, Ziel erreicht nicht erreicht!
00:38:37: Jetzt sammel ich mal das Feedback und gucke was kann ich denn jetzt anders machen bei meinen nächsten Handlungsschritten?
00:38:43: So geht im Grunde agile Planung und dass ist auch genau das wie wir mit unseren Kundinnen und Kunden arbeiten.
00:38:49: von Ziel zu Ziel von Schritt zu Schritt immer nah am Prozess evaluieren gucken was hat sich getan?
00:38:56: hat sich ein Ziel verändert?
00:38:59: Wie bewertest du mittlerweile die Situation?
00:39:01: Ach, da haben sich schon ganz neue Erkenntnisse aufgetan und auf dem Weg haben sich vielleicht andere Ziele aufgetaan.
00:39:08: Okay so!
00:39:09: Und jetzt können wir eingreifen und bleiben aber die ganze Zeit im Handeln und im Lösungsfokus.
00:39:16: Es geht nicht wieder zurück in diesen.
00:39:19: Oh ich bin die Ärmste der Welt und das lässt sich gar nichts verändern.
00:39:22: wenn Du einmal in den Handlungszug einsteigst Dann ist das wirklich eine Haltung, in die du wächst.
00:39:30: Die du dir anziehst und die auch Teil deines Selbstbildes wird.
00:39:36: mit anderen Worten ein Growth Mindset weg vom Fixed Mindset also ein Wachstums-Selbstbild.
00:39:44: Ja ich bin jemand der handelt Ich bin einer die selbstwirksam ist im Rahmen meiner Möglichkeiten.
00:39:52: Und hey meine Möglichkeiten die erweitere ich stetig.
00:39:56: Und wenn du selbst das Gefühl hast, oh ja, das kenne ich nur zu gut.
00:40:00: Also ich habe viele, viele Fliegenmomente ab und zu auch Bienenmomente aber so richtig komme ich damit auch nicht aus dem Quark weil es fühlt sich doch schon auch sehr bedrohlich an Dinge zu verändern und ich hab Bedenken ob die Biene mich nicht auch blendet mit einer gewissen Naivität.
00:40:21: dann wäre es unter Umständen eine Option dass du dich von uns begleiten lässt.
00:40:26: In diesem Prozess, die Biene zielgerichtet anzuknipsen und gleichzeitig die Fliege zielerichtet zu befragen damit Du in der Steuerungsposition handlungsfähig wirst Und Dich nicht verwechselst mit einer Biene oder einer Fliegue.
00:40:46: Das ist ganz wichtig Dass Du Dir klar machst Ich bin keine von den beiden Sondern ich Ich bin ja der oder die Erwachsene, die das auf sich wirken lassen kann mit Abstand und die Steuerungsposition behält.
00:41:03: Und der oder sie sich jederzeit fragen kann wie möchte ich jetzt auf Basis dessen steuern?
00:41:09: Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst – Auf Basis unserer umfassenden Erfahrungen mit dem Thema Veränderung als Lehrkraft dann stehen wir jederzeit Dafür zur Stelle, dass du dir in einem Erstgespräch dafür erste Infos einholst.
00:41:26: Den Link dazu findest du wie immer in den Shownotes oder auf unserer Homepage isabelprobst.de Und ich möchte nochmal betonen große Ziele schüchtern ja potentiell ein und vernebeln den Blick auf kleine mögliche Schritte und die notwendigen Schritte, die es braucht um solch ein Ziel zu erreichen.
00:41:54: Das heißt kleine Ziele könnten viel gesünder sein.
00:41:58: ob es große Ziele sind, ob es kleine Zile sind das kann sich ergeben in einer Zusammenarbeit denn das ist das aller erste was wir mit Kundinnen und Kunden machen gemeinsam das Ziel formulieren Denn dann bekommt alles andere Richtung Und die Biene kann überhaupt erst aktiviert werden.
00:42:16: So wenn du der Meinung bist dass wäre ja vielleicht auch ein passendes Ziel, bis zum Sommer zwanzig sechsundzwanzig Klarheit für mich zu erarbeiten.
00:42:27: Ob es im Lehrberuf weitergeht oder unter welchen Vorzeichen es im Beruf weiter geht?
00:42:34: Vielleicht ist auch ein dritter vierter fünfter Schritt.
00:42:37: die Feststellung ich möchte eigentlich diesen beruf verlassen könnte ja sein.
00:42:43: dann Kannst du dich gerne bei uns melden, denn das ist aktuell auch ein realistisches zeitliches Fenster.
00:42:49: Diese Klarheit für Dich zu erarbeiten bis zu den Sommerfählen, zwanzig sechsundzwanzig.
00:42:55: Tritt da gerne mit uns in Kontakt!
00:42:57: Dieses Ziel ist erreichbar und zwar risikofrei-erreichbar.
00:43:03: Du bist in keiner ausweglosen Situation.
00:43:08: Handlungsfähig wirst du dadurch dass du dem Ganzen ein Ziel verleist und das das Ziel auch erst mal nicht allzu bedrohlich ist, sondern mit deinen Ressourcen schaffbar.
00:43:20: Und ob da irgendwann eine Kündigung steht?
00:43:21: Das ist noch gar nicht gesagt!
00:43:24: Falls du an einem Punkt bist wo aber Kündigungen jetzt schon deine Intention ist zum Sommer-Zwanzi-Sächsenzwarzig dann hast du doppelt Grund mit uns in Erstgespräch zu gehen denn dann geht es ja mit Vollgas an Bewerbungshandwerkszeug.
00:43:39: Okay, Link findest du also in den Show Notes.
00:43:42: Vielleicht nimmst Du diese Folge als Einladung um in Zukunft mit einem geschärfteren Fliegebiene-Bewusstsein durch Deinen Alltag zu gehen und es wäre unter Umständen hilfreich wenn Du Dir zur Routine machst abends zu reflektieren wo war ich heute fliege?
00:44:02: Wo war Ich Biene?
00:44:05: Und vielleicht Notierst du dir ja jeden Abend oder regelmäßig die Bienenmomente, täglich drei Kleinigkeiten.
00:44:15: Wo war ich heute wirksam?
00:44:17: Wo war es besser als erwartet?
00:44:21: und vielleicht überschreitest Du auch schon einen Mini Rubikon in dem Du die Entscheidung triffst.
00:44:27: Okay bis Ende nächster Woche mache Ich mir jetzt mal ein Termin zum Beispiel mit dem Team Probst Und dann geht es raus aus dieser gefühlten Auswirklosigkeit hin zu Lösungsräumen.
00:44:41: Wer weiß, vielleicht arbeiten wir bald schon zusammen an deinem Bienenfokus!
00:44:47: Ich sage für heute bis bald und wir hören uns nächste Woche Tschüss.
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