#202 Warum eine Mathe-Lehrerin sagt: Ich ging, weil ich Lehrerin bleiben wollte.

Shownotes

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Ein häufiges Erleben als Lehrkraft: Jahrelang Expertise aufgebaut, immer weiter professionalisiert, hoher Idealismus und fachliche Tiefe mühsam entwickelt, nur um sich dann in Verwaltung, Betreuung oder dem Auffangen struktureller Lücken wiederzufinden.

Was bleibt, ist das Gefühl, die eigentliche Berufung immer weniger leben zu können.

Monika war fast 30 Jahre Lehrerin in NRW, spezialisiert auf Mathematikdidaktik und Begabtenförderung. Sie baute ein kommunales Förderzentrum auf – bis Ressourcen gestrichen wurden und eine Versetzung drohte. Ihre Kündigung fiel bewusst auf einen symbolischen Tag. Doch die eigentliche Pointe der Folge liegt in einer Umdeutung: Wer hier wirklich gescheitert ist, lässt sich anders beantworten, als man zunächst denkt.

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00:00:00: Live auf der

00:00:02: Lehramt.

00:00:02: New life, new people and new spirit?

00:00:05: Ja das hast du im Vorfeld schon mal geschrieben.

00:00:08: Ich

00:00:09: bin wieder Lehrer.

00:00:10: Aber keine Muttertagsgeschenke mehr basteln oder darüber zu diskutieren.

00:00:14: ich tue nicht lauter Dinge die ich gar nicht eigentlich zu meiner beruflichen Tätigkeit zähle sondern eigentlich anderen zuordnen würde.

00:00:22: ich verwalte dich dass Chaos was andere verursacht haben.

00:00:29: Das klingt so befreit, wenn du das sagst.

00:00:41: Hallo ihr Lieben!

00:00:59: Ich sitze hier heute wieder mit Begleitung und Verstärkung um für euch gemeinsam eine Geschichte zu erkunden und das ist die Geschichte von Monika.

00:01:09: Monika, wir kennen uns schon ein paar Jahre und du bist auch raus aus dem Schuldienst und zwar nach fast dreißig Jahren Schuldienste in NRW.

00:01:20: Ist das richtig?

00:01:22: Ja ich ... Hallo, schön, dass ich hier sein darf!

00:01:26: Ich habe im Referentariat begonnen, einen Prüfung gemacht und bin dann bis zum Jahr zwanzig im Schuldienst gewesen.

00:01:35: Und es kommt ein bisschen darauf an, wie man die Jahre dann zählt.

00:01:39: Ich habe im Studium praktiker gemacht und da immer sehr engen Schulkontakt gehabt schon.

00:01:43: Das ist für mich gefühlt auch schon mit Schulzeit.

00:01:46: Meine Mutter war Lehrerin das heißt der Ferienrücktschul-und Ferienrüttungsstelle war auch vorher schon so sehr präsent.

00:01:52: also es kommt noch ein bisschen auf an wie man jahrelang zählt.

00:01:54: aber Referner hat begonnen habe ich neun neunzig bis dreinzwanzig bin ich dann raus in engerer Sinne.

00:02:01: Da war ich im Vorfeld mit Praktika

00:02:03: und so weiter.

00:02:04: Ja, da war ich selbst noch Schülerin!

00:02:05: Ich hab ab wie zweitausend?

00:02:07: Da war auch ich selbst nach Schülerin.

00:02:09: Okay... Du hast gesagt bis zwanzig dreiundzwanzig warst du um Schuldienst.

00:02:14: Magst du einmal schon mal kurz verraten bevor wir gleich in die Details gehen, wie du heute deine Tätigkeit jemand anderem erklärst?

00:02:23: Ich bin freiberufliche Lehrerin für Mathematik lernen, Begabtenförderung und Bildungsvernachhaltige Entwicklung?

00:02:32: Ich begleite Kinder beim Lernen.

00:02:34: Das wird von manchen Nachhilfe genannt.

00:02:36: ich habe da andere Worte für gefunden die ich passend auf finde und das kann man sich als Förderung vorstellen als Unterstützer oder als Begleitung beim Lernen die den Kindern gut tun soll und begleiter aber auch dabei die Eltern als Bildungsbeistand im System.

00:02:56: Ich berate, ich koordiniere Bildungsprojekte.

00:03:02: Ich entwickle und etabliere Bildungs projekte und habe da ein sehr weites Tätigkeitsfeld inzwischen und auch ein sehr vielseitiges das sich immer weiterentwickelt und spannende neue Aufgaben dann mit sich bringt.

00:03:16: Das alles ist sehr schulnah aber eben nicht mehr an Schule gebunden weil ich jetzt ausschließlich unternehmerisch tätig bin und entscheide.

00:03:26: Das heißt, ich bin immer noch nah am System und kooperiere mit dem System.

00:03:31: Ich bin aber auch mit anderen Verwaltungseinheiten in sehr engen Kontakt und kann da sehr viel breiter aufgestellt, Aufgaben bearbeiten die schon im Schuldienst gemacht habe und jetzt aber mit einer viel weiteren Perspektive und mit einem sehr viel seitigen Tätigkeitsbereich.

00:03:53: Schimmert sofort durch deine Worte hindurch, dass da ein qualitativer Gewinn ist den du empfindest.

00:03:59: Ich konnte das so nicht.

00:04:00: jetzt kann ich das und da interessiert mich wie schaust Du denn auf Deine Zeit als Lehrerin im Schulsystem zurück?

00:04:10: Retrospectiv.

00:04:11: Mir hat mal jemand gesagt... ...ich dachte mir, dass schon das Schule nix für Dich ist!

00:04:16: Und dem widerspreche ich immer weil ich Lehrerinnen geworden bin um das Lernen zu bilden.

00:04:24: Es begeistert mich einfach lernen und fasziniert mich schon immer selbst aber auch das anderen zu vermitteln mit anderen zusammenzulernen.

00:04:31: Und ich bin tatsächlich so vollblutlehrerin geworden und immer geblieben, und ich habe im Schuldienst tolle Zeiten gehabt.

00:04:40: Ich hab da viele Bereiche auch kennengelernt und mit tollen Menschen zusammen gearbeitet.

00:04:46: und Schule gibt ja auch viele Möglichkeiten in Schule.

00:04:50: also Viel ist relativ, kommen vielleicht später noch zu.

00:04:54: Was Entwicklungsmöglichkeiten da angeht.

00:04:56: aber es gibt schon durchaus vielseitige Tätigkeiten.

00:04:58: so und ich habe da viel herausprobiert.

00:05:01: immer dann wenn es irgendwie genug war oder nicht mehr passte Dann hab' ich eben was anderes gemacht Und hab' da immer wieder auch gemerkt ja Lehrerin is das was du kannst und dass was du gerne sein möchtest und Das ist auch bis zu meiner Kündigung so gewesen.

00:05:17: Ich bin genau deswegen gegangen und nicht obwohl Und deswegen?

00:05:24: Ich bin nicht gegangen, obwohl ich doch Lehrerin bin.

00:05:27: Sondern weil ich Lehrerin bin und wieder sein möchte bei meinen Tätigkeiten, meine Zuständigkeiten und Aufgaben.

00:05:33: die hatten sich da so verschoben in einem Hinblick auf so in Richtung Betreuen, Bespaßen, Bebasteln und also dass das was mir wichtig war gar nicht mehr so fokussiert tun konnte und mit etwas Abstand betrachtet jetzt ja schon bisschen her.

00:05:51: Jetzt war das eben auch wieder ein Punkt zu sagen Zeit für eine Weiterentwicklung und deswegen gibt es jetzt ganz viel Gewinn, aber ich bereue nicht im Schuldienst Lehrerin gewesen zu sein.

00:06:04: mit etwas Abstand betrachtet würde ich sagen Ich bin halt Lehrerin einfach in ganz verschiedenen Umfeldern Und

00:06:10: du bringst das schon sehr deutlich zum Ausdruck dass das im Grunde gelebte Kontinuitäten sind.

00:06:14: ja und vorher inform

00:06:18: von

00:06:19: Ich bin formal im Schuldienst und jetzt ist es, ich bin mir trotzdem treu.

00:06:23: Und gerade weil ich mir so treu bin in einer anderen Form.

00:06:28: So höre ich das raus?

00:06:30: Ja genau!

00:06:31: Es war Zeit für eine Veränderung, es war Zeit for ne Weiterentwicklung.

00:06:35: Das gab es tatsächlich auch im Schul-Dienst also ich bin da Referendarin gewesen.

00:06:38: Ich habe dann Vertretungsstellen gehabt, weil das damals so war.

00:06:42: Da gab's ein Vertretungspool wo man eine Zeit lang drin war.

00:06:46: Ich hatte befristete Stellen, ich war dann Klassenlehrerin, ich bin dann Konrektorin geworden und in die Lehrerbildung gegangen habe Fortbildungen gemacht.

00:06:59: Ich hab immer auch Referendare ausgebildet.

00:07:01: das heißt ich habe da immer wieder neue Aufgabenbereiche auch ausprobiert.

00:07:05: Ja, das waren alles so Weiterentwicklungen.

00:07:06: Wo ich dann wieder neue Menschen kennengelernt habe, wo ich neue Betätigungsfelder gefunden habe... ...wo ich neue Perspektiven auch aufs System gewonnen hab.

00:07:15: Das heißt, ich kenne das System aus ziemlich vielen verschiedene Perspektive und ich fand es aber immer als Gewinnbringung.

00:07:21: Natürlich war das nicht immer so geschmeidig wie sich das jetzt anhört.

00:07:23: Ah!

00:07:23: Wie schön ist die Zeit für eine Veränderung?

00:07:25: Dann mach' ich doch mal was Neues.

00:07:27: Natürlich gibt er also Solbruchstellen gerne mal wie... ein Kind oder als ich geboren wurde, da war dann eben eine Veränderung automatisch mit verbunden.

00:07:41: Aber eben auch als sich die Stelle als Konrektorin beendet habe sowas hat immer auch ne Vorgeschichte gibt es einen bisschen Leidenswund wo man merkt Nürscht passt nicht mehr.

00:07:51: warum ist das so?

00:07:52: was ist das gerade?

00:07:53: Das Klinik natürlich rückblickend erzählt immer geschmeidiger aber die gehören ja halt irgendwie auch dazu.

00:07:59: Und manchmal war es so, dass ich die Veränderung oder den neuen Bereich gesucht habe aktiv und manchmal war's so, das er sich mir anbot.

00:08:08: Ich dann zugegriffen habe weil Stillstand ist nicht so meine DNA.

00:08:15: Ja, das strahlst du sehr aus ja?

00:08:17: Das erlebe ich immer wieder Personen, die diese hungrig sind und die Möglichkeiten Also so wahrnehmen und an sich vorbeiziehen lassen, sondern die auch ergreifen.

00:08:32: Auch im Schuldienst.

00:08:34: Manchmal gibt es ja die Selbstwahrnehmung oder die Wahrnehmungen des Schulsystems als hier gibt's überhaupt nichts Spannendes.

00:08:42: Es hat schon mit Wahrnehnung zu tun Chancen für sich überhaupt zu identifizieren und dann zuzugreifen.

00:08:47: Und du erscheinst mir wie jemand der diese Wachstumschancen auch identifiziert und dann zugreift.

00:08:55: Also ich hätte schon so ein paar Vorschläge und sehe da durchaus Luft nach oben, was Entwicklungsmöglichkeiten im Schuldienst angeht.

00:09:02: Da denke ich der sollte dringend etwas passieren Und gleichzeitig ja es gibt diesen schönen Satz das Glück bevorzugt die die vorbereitet sind.

00:09:12: Das heißt wenn man eine gewisse Aufgeschlossenheit hat oder ein bisschen gefühler ausstreckt Oder einfach mal auch die Mails in Posteingang ließ Die nicht unmittelbar für morgen wichtig sind Dann gibt's schon Möglichkeiten, ja?

00:09:25: Doch.

00:09:25: Jedenfalls!

00:09:27: Jetzt warst du ja viele Jahre Lehrkraft und hast dich entwickelt und hast Möglichkeiten ausgeschöpft.

00:09:35: und was an der Hochschule... Gab es einen Auslöser, der dich dazu gebracht hat zu sagen, mein Weg im Schulsystem ist jetzt vorbei?

00:09:48: Ja.

00:09:50: Nicht den einen.

00:09:51: Es kamen mehrere zusammen bis schlussendlich zu viele rote Linien überschritten waren.

00:09:57: Ich war also nach der Geburt meiner Tochter und der Elternzeit erst nochmal wieder im Schuldienst, bin dann sechs Jahre im Hochschuldienst gewesen abgeordnet und in dem Bereich der... Also im Laufe der Berufsbiografie haben sich so Tätigkeitsschwerpunkte eben auch so rauskristallisiert.

00:10:15: hätte ich mir meine Schulzeit nie träumen lassen dass es mal die Mathematik wird So gar nicht meins, am bestenfalls langweilig.

00:10:23: Ich hab dann aber die richtigen Menschen getroffen sehr schnell im Studium und habe festgestellt, mein Problem war gar nicht die Mathematik sondern der Unterricht hat mich nicht abgeholt.

00:10:33: Und was sagt mir das über Lernen?

00:10:36: Das ist die Geschichte, die meine Studierende immer am liebsten gehört haben in meiner ersten Zeit an der Uni, als ich später noch mal abgeordnet war da.

00:10:43: Da kann man viel über Lernen raus lernen.

00:10:45: Und daneben, neben den Mathematiklernen eben auch die begraten Förderung und die Bildung für nachhaltige Entwicklungsschwerpunkte geworden waren, da habe ich mich halt da natürlich offizielt weitergebildet und weiterentwickelt in diesen Bereichen.

00:10:59: Und nachdem ich dann nach der Abordnung wieder zurück in den Schuldienst war – weil diese Abordnung endet immer.

00:11:05: Das war eine krasse Reise in die Vergangenheit, also nachdem ich da in einer jahrelang einem hochqualifizierten Institut in so einer intellektuellen Treibhausatmosphäre mich bewegt habe.

00:11:16: Da kam ich zurück mit vielen innovativen pädagogischen Ideen und didaktischen Fortschritten, kam ich dann im Schulsystem was sich sehr langsam entwickelt und sehr traditionell und konservativ unterwegs ist eben noch.

00:11:33: Das fand ich schon sehr anstrengend.

00:11:35: Dann hatte ich sechs Jahre Abordnung in die Mathematik didaktik und wurde zwei Jahre erst mal fachfremd eingesetzt, darfst du keinen Personaler erzählen?

00:11:46: Und habe dann eine längere Erkrankung gehabt.

00:11:51: Bei der Wiedereingliederung ging es auch um ressourcenorientierten Einsatz.

00:11:55: Da hab' ich das angesprochen also dass mit meiner Berufsbiografie einen fachbremden Einsatz nicht mehr möchte.

00:12:04: Also du bist Mathe-Spezi und wirst in allem eingesetzt, nur nicht in Mathe?

00:12:07: Habe ich das richtig verstanden?

00:12:08: Genau!

00:12:09: Und da war die Schulräte ganz erstaunt.

00:12:17: Das sollten wir tun.

00:12:19: Dann habe ich tatsächlich mit schulischen Ressourcen die Möglichkeit bekommen einen Förderzentrum ein kommunales Förder Zentrum aufzubauen weil es ja Achtung Überraschungen Bedarf gibt an Unterstützung beim Mathematiklernen.

00:12:34: Und ja, das habe ich dann coronakonform begonnen.

00:12:38: Fühlte mich da ganz tatsächlich in meinen Tätigkeitsschwerpunkten zu Hause, konnte da auch viel Gutes bewirken und vor allem meine Expertise aus meiner Abordnungszeit eben einbringen.

00:12:48: Ich habe da Forschung und Lehrer an der Hochschule gemacht und konnte das eben auch einfließen lassen.

00:12:53: Nach anderthalb Jahren wurden diese Ressourcen gestrichen tatsächlich für mich eigentlich eine Perspektive gefunden hat, im System.

00:13:07: Dort ist es Förderzentrum zu etablieren und da in den Schulen zärtig zu sein und dann wurde das gestrichen.

00:13:13: In derselben Woche kriegte die ganze Familie Corona.

00:13:16: Da habe ich sehr lange mitzutun gehabt inklusive Post-COVID.

00:13:22: Da kollidierten dann viele Dinge gleichzeitig.

00:13:25: also gesundheitlich gab's da eine Schule nur ganz oder gar nicht.

00:13:29: entweder bist du da oder nicht?

00:13:31: Wer Long Covid gehabt hat Das ist keine Entscheidung, das sind feinkte Handlungsspielräume.

00:13:37: Und dann wurde dieses Vorderzentrum sollte nicht fortgesetzt werden.

00:13:41: Ich sollte Klassenleitung wieder übernehmen oder versetzt werden um woanders eine Klassen leitung zu übernehmen.

00:13:47: Wieder keine Mathematik machen und andere Dinge... ...und da kamen so viele dinge zusammen, dass ich gedacht habe ne also das war für mich ein Weg der war vorstellbar.

00:14:02: Aber zurück wieder in die Situation, fachfremd.

00:14:06: Die Probleme zu lösen, die andere verursacht haben... Also nee!

00:14:14: Ja, hinzu kamen das sich nach ein bisschen anderthalb Jahren in denen ich das gemacht hatte eben schon auch sehr deutlich positive Resonanz zu diesem Förderzentrum wahrgenommen habe.

00:14:22: Unterstützung erlebt habe und nicht nur den Bedarf ganz klar benennen konnte sondern eben auch gesehen habe es besteht Interesse von verschiedenen Seiten.

00:14:33: da ist tatsächlich umzusetzen.

00:14:35: ja als dann eine Versetzungsdrohung die Schule traf entweder ich, weil ich keine Klassenleitung hatte.

00:14:46: Ich sollte ja das Hallerzentrum aufbauen oder jemand anders damit ich Klassenleistung übernehme.

00:14:52: Da war für mich klar hier wirst du mit deinen beruflichen Schwerpunkten künftig nicht fertig sein können.

00:14:59: Du wirst hier gesundheitlich auf keinen grünen Zweig kommen können wenn du noch immer...ich hatte immer noch Long Covid und war gesundheitliche eingeschränkt.

00:15:09: wie hier werde ich nicht gesund werden können in einer Klassen leitung sonst wo?

00:15:13: Oder hier?

00:15:15: Hier werde ich bei den Einschränkungen der Teilzeitmöglichkeiten perspektivisch gesundheitlich Schirrigkeiten kriegen.

00:15:24: Ich weiß ja nicht, man weiß nie ob das ganz wieder weggeht.

00:15:28: Das wusste man damals nicht mal, konnte nur hoffen dass es besser wird.

00:15:32: und das waren für mich Perspektiven wo ich gedacht habe, das geht alles gar nicht.

00:15:40: Dann gab es noch einen Vorfall, der ist jetzt irrelevant.

00:15:42: Weil er war nur der Tropfen, der das fast zum Überlaufen brachte.

00:15:46: Da bin ich freitags Nachmittag nach dem Gespräch mit dem Schulleiter zu diesem Vorfall nach Hause gefahren.

00:15:51: Ich wollte mit meinem Mann zum Sport und habe gesagt, stell die Tasche hin wir müssen essen gehen.

00:15:54: Wir mussten was besprechen!

00:15:57: Und da waren einfach... Das war alles binnen eines halben Jahres.

00:16:02: Die Ressourcen gestrichen, das Vorderzentrum abgehakt diese Corona-Geschichte, die Versetzungsandrohung und lauter... Also alles innerhalb von einem halben Jahr.

00:16:11: Und da hatte ich mich gerade wieder berappelt nach okay vielleicht gibt es ja doch einen Weg in diesem System mit meiner beruflichen Entwicklung ohne mich zum Beginn meiner Tätigkeit zurückzuentwickeln.

00:16:25: Und dann war relativ schnell klar Ich will dieses Förderzentrum.

00:16:36: Die Richtung war richtig Diese Richtung war richtig, das will ich weiter und in dieses System geht es nicht.

00:16:42: Und ich habe hier... Ich hab dann mich von der Gewerkschaft beraten lassen, ich habe verschiedene Gespräche mit verschiedenen Leuten

00:16:49: usw.,

00:16:50: immer klarer kristallisierte sich raus.

00:16:53: Vergiss es!

00:16:53: Hier gibt's keine Richtung mehr.

00:16:55: Das war eine Perspektive die ist hiermit gekappt und dann gehts nicht im System.

00:17:01: aber es gab so viel positiver Resonanz.

00:17:05: dann muss es einen anderen Weg

00:17:06: gehen.

00:17:06: Okay, also du bist explizit hinzu etwas und jetzt nicht nur weg von all dem Blöden sondern hinzu das höre ich raus?

00:17:15: Ich bin mehr hinzu als weg von.

00:17:18: Ich habe ja eben auch gesagt, ich bereue nicht dass ich so lange Lehrer in den Schuldienst war.

00:17:22: Ich hatte da viele Zeiten.

00:17:24: die schlechten Zeiten die ich hatte hat man in jeder Berufsbiografie setz live.

00:17:30: Das waren ganz ausgeprächtetes hinzu.

00:17:32: Das hatte auch eben mit Gesundheit ganz viel zu tun.

00:17:35: Weil ich gedacht habe, hier kann ich nicht gesund werden aus dieser Covid-Geschichte und wer weiß, wann ich mir sonst noch einhandeln will?

00:17:44: Das ist für mich so ungesund, um mich völlig von meiner bisherigen Entwicklung zu entfernen wieder die sich so richtig angefühlt hat das geht gar nicht.

00:17:53: dann hab' ich mich rechtlich beraten lassen Und dann bin ich aufmerksam geworden auf eine Veranstaltung von Isabel Proust.

00:18:06: Das war, das weiß ich, dass es war dieses Camp, den Ganztagskamp über April, im April und tatsächlich habe ich euch kennengelernt nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte und dachte Grüße aus dem Universum!

00:18:27: Manchmal passt es einfach so Hatte dann inzwischen einige rechtliche Beratungen.

00:18:32: Der Rechtsanwalt der Gewerkschaft sagte mir, rein ist schwerer als raus.

00:18:38: Ziemlich easy!

00:18:39: Dann haben wir über Karneval hier zu Hause nochmal darüber geschlafen und dann... Ich bin eine Mathematikerin ne?

00:18:50: Dachte ich, der vierzehnte März wäre ein total guter Tag um dem Denken eine neue Richtung zu geben.

00:18:56: Das ist Pi-Tag, Kreiszeit... Ach, drei

00:18:59: Komma eins vier.

00:19:02: Das ist aber jetzt nur die Hochzehn, Monika!

00:19:08: Ja genau für alle die denken Mathematiker werden sie so verkopft der Logikör die so gar nicht emotional unterwegs sind.

00:19:20: Also, nee, das können wir gut!

00:19:22: So also, ich habe an meinem Schulleiter am vierzehnten März meine Kündigung überreicht und da hat sie entgegengenommen und gesagt es spielt keine Rolle was ich sage Ich hab' keine Chance oder?

00:19:31: So sinngemäß Und damit war das zwischen uns geklärt.

00:19:35: Wir haben Ärter noch den Versuch unternommen das Förderzentrum am Standort Schule zu halten.

00:19:39: Dafür hat's dann aber ein geeigneter Standort gegeben der sich später gefunden hat.

00:19:45: Ich war für mich, weil jetzt erst mal klar Kündigung und dann habe ich halt die Veranstaltung von euch entdeckt.

00:19:51: Hab mega Glück gehabt, weil eigentlich gab es da gar keine freien Plätze.

00:19:54: aber bei den Volllauf der Veranstaltungsplanung hieß es damals ja wir können den Leuten ja nicht hier in ganzes Veransthaltung anbieten und dann sagen wir keine Plätze frei für die Fortsetzung.

00:20:03: also bin ich in den Genuss gekommen das so dann ...hat sich echt eins aus dem anderen ergeben.

00:20:11: Also dann war ich zum ersten Mai aufm Campus, also... ...Dreiundzwanzigster April, glaube ich, weil diese Veranstaltung kurz danach erst gesprochen.

00:20:23: Ersten Mai war ich aufm campus.

00:20:25: Fokusgruppe passte direkt.

00:20:27: super!

00:20:29: Da wir sofort den Fokus Selbstständigkeit hatten das war ja für mich klar.

00:20:32: die Entscheidung hatte ich hervorragend.

00:20:34: Waren wir in eine kleine Gruppe zur dritt?

00:20:37: Die einer hat sich zügig verabschiedet, das war doch noch nicht ihr... Dann waren wir zu zweit und das war, passte sofort total gut.

00:20:44: Wir sind bis heute im Kontakt.

00:20:47: Und dann war ich natürlich... Ich bin tatsächlich raus zum ersten Juni, mein erster Tag raus?

00:20:56: Wobei raus klingt immer so, als würde man eine Sekte verlassen.

00:20:59: Ja das habe ich schon gehört den Vergleich hier.

00:21:01: Ich frage mich warum?

00:21:03: Raus aus der Sekte hat keine Ahnung.

00:21:04: Klingt immer ein bisschen nach Sekte.

00:21:06: Jedenfalls habe ich mir dann drei Monate Pause verordnet fürs Coaching zur Erholung und hab mich zum ersten neunten sehr voll selbstständig gemacht.

00:21:14: Als frei berufliche Lehrerin für Mathematiklernen, Begabtenförderung, Bildung für nachhaltige Entwicklung Und hab noch bis Ende des Jahres Coaching gemacht.

00:21:26: Alles, was ich nicht mehr geschafft habe geparkt und profitiere und lerne davon bis heute.

00:21:33: Drei Jahre später.

00:21:33: Also das Ganze war alles im Jahr totalen Jahr.

00:21:36: Das heißt, ich bin noch neuer, zwanzigundzwanzig wach geworden.

00:21:39: mit wie lange dauert es bis zum nächsten Ferien?

00:21:43: Und Ende Januar Clash Gespräch Entscheidung über Karneval nochmal überdacht Kündigung zum dreißigsten April, den hat die Börde dann verschoben auf Dreißigste Mai.

00:22:01: Von dem Gehalt was ich ja eigentlich nicht mehr mit eingeplant hatte habe ich das Coaching gezahlt.

00:22:06: und weil ich verstärkt gerechnet habe in der Zeit was so finanziert angeht?

00:22:14: Ja und das war so der Weg dahin und das bin ich bis heute weitergegangen.

00:22:21: Das Förderzentrum gibt es inzwischen mit einem großartigen Team weil vor allen Dingen Leute auf mich zugekommen sind und gesagt haben, hey man ich hab Bock mitzumachen.

00:22:29: Das wirkt magnetisch das andere als wenn jemand eine starke Vision hat.

00:22:33: Ein komplettes Team ist so zustande gekommen und hätte es besser nicht will tun können.

00:22:37: Grandios!

00:22:38: Wann immer ich mit der kommunalen Behörde zutun habe, der Stadtverwaltung hier, sind das Gestaltungsbeamte die Lust haben was auf die Beine zu stellen?

00:22:47: Und das macht richtig Spaß und da wir ja schulnah unterwegs sind finde ich immer auch noch ganz gut auf dem Laufenden.

00:22:53: Ich habe natürlich durch meine Zeit aus dem Schuldienst gute Kontakte, die ich zum Wohle der Kundinnen und Kunden dann auch nutze, vor allem als ihr der Kinder.

00:23:04: Und es ist toll was auf einmal wieder geht!

00:23:06: Ich hab auf einmal ganz andere Handlungsspielräume, Gestaltungsspielläume... Ich find's eine großartige Erfahrung wie Leute auf einmal mitmachen und denen einfach nur ne Idee fehlte, die aber Bock haben was zu machen Und die dankbar sind für eine Idee und Lust haben auf Umsetzung.

00:23:29: Und wo jeder guckt, hey man das kann ich was kannst du?

00:23:33: Was machen wir da draus?

00:23:36: You live new people in your spirit.

00:23:38: Ja dass hast Du im Vorfeld schon mal geschrieben.

00:23:41: Ich

00:23:42: bin wieder Lehrer.

00:23:44: Aber keine Muttertagsgeschenke mehr basteln oder darüber zu diskutieren.

00:23:49: Dinge, die ich gar nicht eigentlich zu meiner beruflichen Tätigkeit zähle sondern eigentlich anderen zuordnen würde.

00:23:56: Ich verwalte nicht das Chaos was andere verursacht haben.

00:23:59: Ich bin wieder Lehrerin.

00:24:02: Das klingt so befreit wenn du das sagst und ich glaube wenn jetzt Hörerinnen und Hörern Monika zugehört haben käme man nicht also ich zumindest nicht auf die Idee das Ganze irgendwie als eine Geschichte der Kapitulation oder eine Geschichte des Scheiterns zu beurteilen.

00:24:23: und gleichzeitig gibt es Außenzuschreibungen häufig für als Lehrkraft gekündigt von, ach hat sie wohl nicht gepackt.

00:24:33: Und wenn ich ganz neutral einfach nur so auf Eckdaten gucke wie viele Jahre warst du im Schulsystem?

00:24:40: Was hast Du Dir an Expertise aufgebaut?

00:24:42: Du warst an der Hochschule!

00:24:43: Du hast das zurück in Schule fließen lassen.

00:24:45: Wurde es da selbst wirksam?

00:24:47: Warst auch ne Zeit lang Konrektorin.

00:24:50: Was gibst Du da

00:24:51: auf?!

00:24:52: Boah... Das ist aber... Ein tiefer Fall, das könnte man von außen so sagen.

00:24:58: Also nachdem wir aber das jetzt gehört haben erscheint es als alles andere als dass natürlich und meine Frage ist was hilft dir dieses Narrativ diese Geschichte So zu einem Gewinnernarrativ zu machen?

00:25:18: denn ich bin mir sicher es gäbe andere Personen die das zu einem Verlustnarrativ machen könnten.

00:25:27: Ich war krank, es gab dann abgelindeten Versetzungsantrag oder irgendwie einen Versetzungssuch an meine Schule und dann wusste ich und dann wurden mir alle Möglichkeiten gestrichen.

00:25:39: das ist ja eine ganz andere Brille die man da auch aufsetzen könnte.

00:25:44: was hilft dir immer wieder diese Möglichkeiten zu greifen und zu gestalten und positiv für dich zu nutzen?

00:25:54: Bevor ich darauf antworte, lass mich noch das andere Narrativ kommentieren.

00:26:01: Natürlich ist das eine Geschichte des Scheiterns.

00:26:04: Dieses System ist an mir gescheitert und nicht ich bin am System gescheitert sondern umgekehrt sowie dieses System insgesamt an Heterogenität und Vielfalt scheitert also nicht nur an mir.

00:26:20: Ich meine es jetzt nicht persönlich nur an produktiv zu leben und nutzbar zu machen.

00:26:36: Und es ist nicht in der Lage Potenzialentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzentwicklung zu fördern und dabei Vielfalt zu berücksichtigen In gesundheitsförderlichen Strukturen.

00:27:00: Das gilt für alle in diesem System.

00:27:03: Das tut ja niemandem gut.

00:27:05: Das tut Kinder nicht gut, das tut Eltern nicht gut.

00:27:08: Das tut Lehrkräften nicht gut?

00:27:10: Das tut Leitungen nicht gut!

00:27:11: Das tut auch Verwaltungen nicht good die das umsetzen müssen.

00:27:15: Wobei ich mich hüte davor dass im Passiv zu formulieren ist es immer sehr leicht das System verantwortlich zu machen.

00:27:24: Ein System wird von Menschen gelebt die das tragen.

00:27:27: Das würde jetzt hierzu bereit führen.

00:27:29: das könnten wir sicher vertiefen.

00:27:31: Aber tatsächlich sind es systemische Strukturen, die gescheitert sind.

00:27:34: Nicht ich.

00:27:34: und damit kommen wir auch zur Antwort auf deine Frage.

00:27:39: Und zwar die Ur-Sachenzuschreibung spielt da natürlich eine ganz große Rolle.

00:27:44: Also ich scheitere hier... Natürlich habe ich überwegs das Gefühl ab Ich bin nicht mehr gut genug.

00:27:51: Mit meiner gesundheitlichen Verfassung gerade nicht leisten was ich leisten müsste.

00:27:56: aber bin ich deshalb falsch oder ist das vielleicht einfach das Leben?

00:28:00: bestimmte Phasen hat.

00:28:04: Es gibt großartige Schulleitungen, die das umsetzen aber es ist in den systemischen Strukturen nicht flächendeckend vorgesehen.

00:28:14: Ein konkretes Beispiel zu nennen also dass es betriebliches Wiedereingliederungsmanagement gibt.

00:28:20: Das habe ich durch eine externe Beratung erfahren und nicht weil mein Dienstherr das an mich herangetragen hat Und das meine ich mit, dass in den systemischen Strukturen nicht so angelegt ist.

00:28:37: Das ist für viele es nicht hilfreich und trotzdem bin ich fern davon hier ... Systemkritik ist relevant und notwendig Aber man kann sich auch darauf ausruhen.

00:28:48: Es ist schon die Frage, das eine ist also die Ursachenzuschreibung?

00:28:51: Wo sehe ich eigentlich das Gründe des Scheiterns?

00:28:54: Da habe ich mich natürlich auch in Coaching beschäftigt.

00:28:58: Wo stehe ich da?

00:29:00: Welchen Einfluss hatte ich?

00:29:01: In welchem Anfall habe ich an Entwicklungen?

00:29:05: Aber wo ist das eben auch anderen Umständen und Strukturen beschuldet?

00:29:10: Und es gibt natürlich auch innersystemisch-Beschaltungs-Spielräume und Möglichkeiten.

00:29:15: Deswegen ist ja auch nicht das System zu verlassen für alle die Lösung.

00:29:21: Ich habe ja auch viele interessante Tätigkeiten gehabt und hab dann das anderes gemacht, wenn es dort oder hier nicht mehr passte.

00:29:26: Ich hatte vorübergehend die Chance dieses Förderzentrum zu etablieren, dass das dann beendet wurde heißt ja nicht, dass ich diesen Gestaltungsspielraum nicht gab.

00:29:35: Den gab es weil ich den gesucht habe mit Menschen, die dabei waren da die mitgemacht haben denen auch gestaltet haben also mein Schulleiter zum Beispiel der hat sich sehr mit für eingesetzt und da war auch schon vieles möglich.

00:29:48: Nichtsdestotrotz ist, wenn wir über Scheitern reden, näht man mir kein Gefühl des Scheiters.

00:29:54: Für mich ist das die Weiterentwicklung, die es andere auch gegeben hat im System.

00:29:57: der war jetzt sicher die krasseste.

00:29:59: aber gescheitert ist das System.

00:30:02: und tatsächlich habe ich Schulräte in meine Kündigung mit den Worten kommentiert leider nicht mehr gegenüber sondern nur meinem Schulalter gegenüber mit den Wörtern gerade dass wir diese Kompetenz verlieren.

00:30:11: absolut

00:30:12: als

00:30:14: Und für dich als Individuum erfreulich, aber für das System eine Vollbankreuterklärung?

00:30:21: Absolut.

00:30:22: Als Deutschlehrerin hätte ich wohl diese Formulierung angestrichen weil es ist kein Passiver Verlust der sich da ereignete.

00:30:28: Es ist ein aktives, die Möglichkeiten nicht nutzen jemandem zu halten.

00:30:32: Ist so kein einziges Gespräch gegeben.

00:30:35: Aber auch das brauchen wir uns gar nicht mit aufhalten.

00:30:40: Jeder, der schon mehrere Podcasts gehört hat weiß, dass das kein Einzelerfahrung ist.

00:30:45: Wie gesagt es gibt also die Ur-Sachenzuschreibungsspielte eine Rolle.

00:30:47: Antwort auf deine Frage.

00:30:50: dann dieses Ausgeprächte hinzu.

00:30:53: Ich wusste ja da gibt es einen Bedarf und etwas was gebraucht wird.

00:30:57: Und meinen Kindern sage ich immer, das ist immer schon.

00:31:00: als Lehrer habe mich meinen Kindern immer gesagt wenn es etwas gibt was du brauchst Also wenn du etwas brauchst was es noch nicht gibt Dann erfinde das doch In dem Moment, wo du weißt das ist was du brauchst.

00:31:12: Hast du das ja in deinem Kopf schon erfunden?

00:31:15: Ja so und Ganz banal hatten wir mal im deutschen Unterricht hat mir das Thema Gesundheit über mehrere Wochen.

00:31:25: Und und wir stellten fest dass gesund und krank reicht nicht Wir brauchen auch das wort ungesundheit.

00:31:31: Das kannten wir vorhin nicht.

00:31:32: also haben wir es erfunden und Haben damit eine Kollegin irritiert die das darauf in den Boden nachgeschlagen.

00:31:40: Muss es doch noch Resilien zu geben?

00:31:43: Okay.

00:31:45: Systemische DNA, das ist... Also ich habe einen Bedarf gesehen und ich war an der Hochschule.

00:31:53: Ich weiß dass es ein Bedarf gibt Und was ich erschreckend finde in Schule ist Wir haben kein Problem, dass wir nicht wissen wie Lösungen aussehen können.

00:32:01: Die Lösungen sind da für ganz viele Probleme.

00:32:04: Das hab' ich auch an der Hofschule.

00:32:06: Es gibt Lösungen Die müssen aber dahin, wo sie gebraucht werden auch.

00:32:10: Und da unter X fehlt was.

00:32:14: So das heißt ich wusste es gibt Lösungen und ich wusst es gibt Bedarf.

00:32:17: Ich hatte schon Strukturen angefangen aufzubauen die ich aufgreifen konnte.

00:32:22: Ich wusste was ich kann.

00:32:24: Natürlich war das ein Risiko.

00:32:26: natürlich war das nicht so easy wie dass jetzt mit Arschstand von drei Jahren klingt.

00:32:31: Aber Die Frage war ja, was hat dazu geführt, dass du das so wahrgenommen hast?

00:32:36: Und dazu gibt es Stichworte aus dem Coaching.

00:32:39: die waren für mich wichtig und sind das auch geblieben.

00:32:41: Also diese Folge jetzt überlegt haben sie zu machen sofort eingefallen.

00:32:49: Das war diese Abstandserfahrung, die ich da hatte sechs Jahre.

00:32:55: Wenn man mal von außen drauf geguckt hat und gesehen hat, was alles möglich ist... Dann wird es eng, diese Reise in die Vergangenheit bei der Rückkehr in die Schule.

00:33:03: Das fühlte sich alles eng an.

00:33:07: Dabei gibt's ein weites Feld von Möglichkeiten und das hat damit sicher auch zu beigetragen.

00:33:14: Dann so'n Coaching wo auf einmal Gleichgesinnte sehen, wo ich musste sehen ja viele andere auch so.

00:33:20: Also so haben halt viele Dinge einen Anteil daran gehabt, das zu tun.

00:33:26: Immer eine Gesundheit letztendlich auch?

00:33:28: Weil ich gedacht habe, das geht ja gar nicht so.

00:33:31: Also wie soll ich denn da auf den grünen Zweig kommen?

00:33:34: Ja und also hat vieles hat Einfluss gehabt dann darauf.

00:33:40: Ganz viel hinzu auch weg von... Glück vielleicht jetzt ein bisschen pathetisch aber tatsächlich vom Ende her gedacht.

00:33:53: Also so vom ganz ende her gedacht worauf möchtest du denn zurück schauen?

00:34:01: Darauf, dass du all das nicht genutzt hast was sich dir an Potenzial erschlossen hat.

00:34:08: Echt jetzt?

00:34:09: Und ich habe ja noch zwanzig Jahre also mit Entscheidungen roundabout wobei es ein interessantes Coaching eine interessante Coaching Session gab erinnere mich immer wieder gerne daran als wir uns gefragt haben wie viel wir eigentlich mit dem Konzept Rente an sich anfangen können Also mit der Rentenalter.

00:34:27: und so Entspannende Session, wo ich auf einmal gedacht habe.

00:34:32: Hey man es gibt Leute die sind so weiter nicht weiter im Sinne von weiter nach vorne sondern breiter in Denken

00:34:41: gesogen.

00:34:42: Bis sieben und sechzehn muss ich's schaffen!

00:34:44: Ja wer sagt das denn?

00:34:47: Ich meine jeder der mal eine Nacht wach gelegen hat weiß wie lang ne Nacht sein kann.

00:34:52: So ein zwölfzehntzwanzig Jahre noch werden.

00:34:53: also

00:34:57: okay

00:34:58: Und wenn ich jetzt noch eine Weile nachdenken würde, würden mir wahrscheinlich noch mehr Sachen einfallen.

00:35:02: Mit welchem Ziel bist du eigentlich ins Coaching gestartet und wie hat dich das Coaching darin unterstützt?

00:35:09: Ein Ziel zu erreichen!

00:35:11: Hast du es erreicht?

00:35:12: Wie kannst du darauf retrospectiv schauen?

00:35:16: Also... Ich hatte ja eben gesagt dass ich euch erst entdeckt habe als ich schon gekündigt hatte und wusste, ich mach mich selbstständig die Richtung Stimm.

00:35:24: Die gehste

00:35:24: weiter.".

00:35:25: Dann war ich natürlich ganz zuallererst noch bevor ich alles entdeckt hatte was möglich war erst mal sehr dankbar für einfach konkrete Tools.

00:35:33: also was muss ich jetzt noch beachten bei den Formalitäten?

00:35:38: Habe ich da mit der Kündigung richtig gemacht?

00:35:40: Was muss ich bei der Altersvorsorge beachten?

00:35:44: Und der Rest hat sich dann erschlossen... Ich habe sechs Monate natürlich so voll gehabt dann noch zwei Monate verlängert bis Jahresende.

00:35:52: Und da hat sich viel unterwegs dann auch erschlossen, also diese tolle Fokus-Team, wir waren ja dann zu zweit.

00:36:00: Das war toll dieses Sessions wo man einfach fragen konnte, wo ich aber auch schon mal kreativ werden konnte.

00:36:05: Ganz wichtige Ressource übrigens Kreativität.

00:36:09: Also das was mir immer wichtig ist als studierte Fächer Deutschmatte Kunst und da taten sich auf einmal wieder kreative Räume auf mir ein Logo zu überlegen, nicht weil Logo primär wichtig ist sondern einfach weil es für den Prozess wichtig war zu überlegt was will ich denn machen?

00:36:30: Was soll das denn ausdrücken überhaupt?

00:36:33: und da haben sich dann halt weitere Dinge erschlossen.

00:36:37: Ja viel interessanter Input ganz viele interessante Fragestellungen aber auch das heißt Ich habe die Neuorientierungsangebote die ihr macht auch genutzt Nicht um mich neu zu orientieren endlich tun können, was ich schon an Orientierung erarbeitet hatte.

00:36:56: Aber das war für mich total wichtig diese Neuorientierungsangebote um den Prozess zu reflektieren und für mich rauszufinden warum waren jetzt so viele rote Linien überschritten?

00:37:08: Warum war das jetzt meine Grenze?

00:37:10: Wie bist du hier hingekommen?

00:37:12: Warum fandest du die letzten Jahre so anstrengend?

00:37:15: Da fühlen sich doch viele sehr wohl drin in diesen.

00:37:18: Warum war das für dich so anstrengend?

00:37:20: Stichwort Reise in die Vergangenheit, Abstandserfahrung.

00:37:23: Dafür waren diese Neuorientierungs-Fragen, die du ja vor allen Dingen stellst total hilfreich um diesen Prozess erstmal zu reflektieren weil natürlich erzählt sich das jetzt hübsch sortiert rückblickend aber das war ein krasses ich kam gar nicht nach.

00:37:41: also das war derart verdichtetes Leben wie das im Übergang ist Da krass, ich kann mir gar nicht mit verarbeiten nach.

00:37:49: Also ich hatte ja chronischen Verarbeitungsstau und das zu begleiten aufzufangen, zu reflektieren aber auch zu wissen ah wunderbar!

00:38:01: Das parkst du da kommst du später darauf zurück.

00:38:04: dabei hat er es dann auch geholfen.

00:38:07: Und Dinge die ich dann später tatsächlich zurückgekommen bin wie ich dann besser sortieren konnte das hat er so begleitet so ne?

00:38:13: Und diese Funktionen die ihr so habt als Wegbereiter Wie geht Bereiter im formalen Sinne?

00:38:21: Also Wegbereiter für meine Selbstständigkeit und Wegbegleiter für die Weiterentwicklung.

00:38:31: Und das war es bis heute, also ich habe letztens mich wieder mit LinkedIn beschäftigt.

00:38:34: Ich hab damals mich mit Markenanmeldungen beschäftigt und festgestellt ist noch zu früh, da habe ich jetzt wieder aufgegriffen.

00:38:42: Da gucke ich immer wieder in Gampusunterlagen rein.

00:38:45: Also diese Wegbegleitung, die die Erden nicht geendet und natürlich Wegbereiter eben in die Selbstständigkeit weil das war schon krass.

00:38:53: zur Ostenbahn.

00:38:54: Ja da sind zwei Extrempole eines Spektrums.

00:38:58: Das würde ich auch sagen.

00:38:59: Aber so ein Wort was so ein absolutes Isabel-Wort ist bei mir auch ist so Wertekongruenz.

00:39:09: Die fühle ich ja bis heute.

00:39:10: also das ist ein krasser Unterschied Aber eben auch nochmal so seinen Wertekompass zu überdenken.

00:39:17: Und sind es noch die bisherigen?

00:39:20: Okay, dann keine Wunder, das ist Knirsche!

00:39:23: Wo muss man so ein bisschen justieren ne?

00:39:27: Ich habe von meinem Mann übrigens eine Schultüte gekriegt.

00:39:30: Zum letzten Schultag und zwar eine Piratenschultüthe.

00:39:38: Piratenmodus war also ab sofort angesagt, dass er sich mit dem Orsa nicht so gut geklappt hat... jemanden anders festgestellt und die Dame, die jetzt mit mir dieses kommunale Förderzentrum aufgebaut hat und sofort den Handlungsspielraum erkannt hat.

00:39:58: Und ja Piratenspirit ist mir dann auch geblieben so und da war das halt ganz wichtig.

00:40:05: diese manchmal ein bisschen ketzerischen Anmerkungen, Rückfragen in Coaching hat für uns viel so angepiezt Und so, oder?

00:40:13: In mir kommt gerade der Spruch hoch.

00:40:16: Wird auf Social Media auch gerne geteilt.

00:40:18: Sei Pippi nicht Annika!

00:40:22: Wobei Annika ja auch, ich finde, verkannt ist... Ich mag auch Annika aber das ist jetzt der Piratenspiralt für mich grade.

00:40:32: Raus aus der Anpassung rein in ... Ja, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.

00:40:40: Das ist gerade die Analogie, die mir dazu einfällt.

00:40:44: Ja, Pipi Langstrumpf ist das auch und tatsächlich gehört eine Freundin, die jetzt zu meinem wundervollen Team gehört.

00:40:52: Die ist ein ganz großer Pipi-Langstrumpffan.

00:40:57: Und deshalb passt sie wahrscheinlich so gut ins Team.

00:41:01: Pipis Piratin absolut!

00:41:04: Wobei ich ... ja du sagst, es wird auf Social Media gerne geteilt, ne?

00:41:08: Aber dass Das heißt ja nicht, dass es damit getan ist sich ein Flottenspruch aufzulegen.

00:41:16: Das... das isst einen Schritt der sich leicht erzählt und schwer geht zu gehen ist also das ist schon hart gewesen ne?

00:41:27: Und das will auch wohl überlegt sein!

00:41:32: Auch die Annikas sind wichtig und die Tommys und ich hab zum Beispiel unterwegs auch erlebt, dass ganz viele sich total gerne angeschlossen haben, aber selber nicht die Pipi gewesen wären.

00:41:50: Aber trotzdem immens wichtig sind, weil andere Dinge viel besser können als ich habe, als wir dieses Förderzentrum offiziell eröffnet haben dann auch so mit Lokalprominenz und so.

00:42:02: Da hab' ich da den Vortrag fürs Team gehalten, aber dass ich da was zu erzählen hatte verdanklich den anderen, Kompetenzen sind, weil die können andere Dinge viel besser als ich.

00:42:17: Und diese Art von Solidarität, von Zusammenarbeit, vom multiprofessionellen Team ist auch eine Bereicherung und es ist ein... trotzdem das ist kein Spazierer auf

00:42:35: keinen Fall!

00:42:37: Das finde ich gut dass du das nochmal so deutlich machst.

00:42:39: Ein flotter Spruch ist eins Und das andere ist, dass wirklich zu leben und sich von einem alten Leben ein Stück weit auch zu verabschieden.

00:42:52: Der Preis für das neue Leben ist das alte.

00:42:57: Da findet man sich auf einmal in Abschiedssituationen wieder, auf die man nicht vorbereitet war.

00:43:02: also da gab es Entfremdungen an Stellen wo ich nicht darauf vorbereitet einfach dadurch, dass ich mich sehr weiterentwickelt habe im Zusammenhang damit auch.

00:43:14: Das ist auf allen persönlichen Ebenen herausfordernd, also rational, emotional.

00:43:23: Aber mein Anspruch ans Coaching war, abgesehen erst mal von wie helf mir?

00:43:28: Wie mache ich das?

00:43:29: Wie geht es?

00:43:31: Und oh Gott!

00:43:33: Schiss vor der eigenen Kommande unterwegs.

00:43:36: Aber zum Glück fängt mich was auf.

00:43:37: Aber dann irgendwann im Laufe des Coachings auch so der Anspruch, jetzt hätte ich aber auch gerne meine Freude wieder zurück und ich würde mich gern auf den Montag freuen.

00:43:49: Und das habe ich absolut erreicht bis zum Abschluss des Coachings mit dem Coaching.

00:43:57: Das ist bis heute so.

00:43:58: Das

00:43:58: freut mich!

00:43:59: Das hast du uns auch geschrieben.

00:44:02: Ja und ich freue mich nach wie vor auf Montag.

00:44:05: Das war so mein Ziel, geschafft.

00:44:08: Das war mein Abschlussfeedback und das ist auch das heute so.

00:44:11: Ich habe dann übrigens ein Jahr später entdeckt dass der vierzehnte März ist internationaler Tag der Mathematik.

00:44:19: Da hab ich gedacht Katja grüße aus

00:44:21: Universum.

00:44:24: Ein Jahr später wieder rum habe ich den Besserwisser-Kalender entdeckt und festgestellt oh tag der Freiberufleiste auf.

00:44:29: Oh

00:44:30: ja okay.

00:44:35: Sehr schön.

00:44:36: Monika, ich habe noch zwei Fragen an dich bevor wir zum Ende kommen.

00:44:40: Meine Wahrnehmung ist also du kommst aus dem Grundschulkontext.

00:44:43: Du hast dir wahnsinnig viel Expertise drauf geschafft von der du auch weißt dass das Expertise ist denn heute machst du ja was draus Heute baust du genau darauf auf und meine Wahrnehnung ist dass das bei so vielen insbesondere Frauen Und auch insbesondere aus dem grundschul Kontext durchaus anders aussieht.

00:45:05: Da gibt es oft eine Wahrnehmung von, und zwar gerade von Frauen die lange in diesem Berufsfeld sind und sich viele Expertise aufgebaut haben.

00:45:16: diese doppelte Beurteilung von Es ist ja nur Grundschule Und ich bin schon seit zwanzig Jahren in diesem System jetzt lohnt sich auch nicht mehr wirklich was anderes zu machen.

00:45:30: Ich kann ja auch echt nicht viel, weil es sind ja nur junge Kinder.

00:45:35: Und meine Frage an dich wäre was unterschätzen insbesondere Frauen mit langer Berufshistorie und vielleicht auch insbesondere im Grundschulkontext an sich?

00:45:48: Die haben sehr verinnerlicht, was in unserer Gesellschaft wertgeschätzt wird.

00:45:56: Soziale Tätigkeiten sind geringer geschätzt als manch andere.

00:46:07: Das zieht sich durch viele Berufsbereiche, nicht nur im Schuldienst und es gibt viele Quellen aus denen sich diese Geringschätzung speist und die kann man verinnerlichen.

00:46:28: Viele haben das getan, dass ist auch meine Wahrnehmung.

00:46:34: Es führt jetzt hierzu weit Ursachen Forschung zu betreiben, aber das was da gespiegelt wird kann man also mal kann sich den Schuh anziehen oder eben nicht und ich kann nur für mich sagen dass sich das Nicht-Tour hat ganz viel damit zu tun wie ich meine Arbeit immer wahrgenommen habe.

00:46:54: Was ist eigentlich meine Aufgabe?

00:46:56: Was ist meine Zuständigkeit, was sind meine Chancen die ich habe.

00:46:59: Was kann ich ermöglichen und was kann ich erreichen?

00:47:02: Was kann für Kinder möglich machen?

00:47:05: Wo will ich auch hin?

00:47:06: Wo muss Schule...was muss Schule erreichen damit Kinder erfolgreich einen Beruf erlernen können usw.

00:47:12: Und diese Auseinandersetzung damit, was ist eigentlich wichtig für mich als Lehrerin, für meinen konkreten Alltag aber auch auf höheren Ebenen Was muss Schule leisten und so weiter, diese immer für mich im Verlauf von der Reflexion dessen was meine Tätigkeit eigentlich ausmacht.

00:47:33: Die hat dann natürlich eben auch dazu beigetragen, dass ich sage ja das ist so wichtig hier bei sich nur die in Klasse fünf, die werden ganz schön fluchen wenn wir unseren Job nicht machen und dass du sie einzuschrauben überall wo es knirscht Wenn es in der unteren Mittelstufe in Mathematik und Gymnasium nicht funktioniert, dann gehen wir mit großer Wahrscheinlichkeit zurück.

00:47:55: Also das hat was damit zu tun wie ich meine eigene Arbeit immer wahrgenommen habe.

00:48:01: Und da hilft eben auch mehrere Schritte zurückzugehen und sowieso ein Maler mal sein Bild zu betrachten.

00:48:08: Was wollte ich eigentlich malen?

00:48:11: Was halte ich eigentlich für wichtig?

00:48:12: Wo sind so Prioritäten?

00:48:14: einfach mal so seines eigenes Wertesysteme, eigenen Prioritäten und so diese Dinge anzugucken wie man auf seinen Beruf schaut.

00:48:25: Wo verinnerlicht man Dinge die von außen an einen herangetragen werden?

00:48:32: So in Kurzwirkungen hätten halt viele Facetten drin.

00:48:37: Da

00:48:37: hängen

00:48:37: viele einzelne Anschauen.

00:48:38: Ja da hängen viel Facetten drinnen und viele potentielle Schuhe die man sich anziehen kann oder die man auch nie ausgezogen hat.

00:48:50: Anpassung, die man aus der Familie mitbringt und nie abgelegt hat.

00:48:55: Auch das ist ein Faktor, den ich sehr oft beobachtet habe in der Schule.

00:48:59: Und hab' ich ja auch viele Rollen gehabt – in der Schulleitung, in der Lehramfortbildung oder in der Ausbildung von Lehrkräften, wo ich immer auch aufs System geguckt habe für systemaufbildet habe, aufsystem draufgeguckt habe.

00:49:12: Die sind dann natürlich auch relevant gewesen dafür diese Prozesse.

00:49:18: Ich möchte aber gerne dich noch fragen, wo findet man dich denn?

00:49:23: Du redest von einem Förderzentrum.

00:49:26: Das macht jetzt bestimmt viele gespannt und die sich gerade von deiner Arbeit und deiner Haltung sehr inspiriert fühlen.

00:49:35: Wie kann man sich von dir weiter

00:49:37: inspirieren?

00:49:37: Ich bin in Dormagen am Westverein.

00:49:39: Wir sitzen zwischen Köln und Düsseldorf.

00:49:42: Gibt es eine

00:49:42: Webseite oder irgendetwas, wo man sich schleimern kann?

00:49:46: www.matte-is-mehr.de, gerne in den Shownotes und man findet mich auf der Homepage der Dormagener Schulverwaltung.

00:49:56: da findet mal das Förderzentrum dem Treff und Automatik Dormaggen, Homepage-Schulverwaltung.

00:50:02: und meine Homepage kannst du wieder gerne dann in die Shownote setzen und da findet man dann Kontakt und weitere Infos auch.

00:50:10: tatsächlich hat mir eine Da haben wir aus dem Marketing vor einiger Zeit gesagt, vielleicht ist die Humpage ein bisschen kleinteilig.

00:50:18: Und dann habe ich gedacht, nee!

00:50:19: Die ist detailverliebt und Nerdfaktor.

00:50:22: Das mögen wir in der Mathematik manchmal.

00:50:25: Und tatsächlich ist das was da zu lesen, ist das, was ich seit zwei Jahren den Menschen erzähle, die zu mir kommen und Fragen stelle.

00:50:33: Und das sind die Antworten auf die Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme.

00:50:36: Und dass sind eben so facettenreiche... Kontakt und alles weitere dort.

00:50:42: Und auch verlinkt ein paar Presseartikel, wo man noch mehr übers Vorderzentrum lesen kann.

00:50:47: Die sind aber auf der Homepage verlinked so dass man sich da noch weiter informieren kann oder inspirieren lassen kann vor allen Dingen denn das was die Außenwahrnehmung daraus macht ist ja auch immer nochmal ein eigener Eindruck den man wirken lassen kann.

00:51:04: Okay

00:51:05: ganz lieben Dank dass du das mit uns geteilt hast und ich bin mir sicher da sind jetzt einige sehr neugierig geworden auf deiner Arbeit.

00:51:13: Lassen sich vielleicht auch inspirieren von einigen Interpretationen, die du über dich deinen Weg und aber auch Schule und die Rolle als Lehrkraft heute angeboten hast.

00:51:28: Da danke ich dir ganz herzlich für Liebe Monika!

00:51:30: Ich frage zum Abschluss immer gerne noch eine Sache und vielleicht schaffst du es das in wenige Sätze zu destillieren.

00:51:40: wenn Du heute eine Lehrkraft triffst

00:51:42: die

00:51:46: erst mal augenscheinlich im Krisenmodus unterwegs ist, nicht zufrieden ist und aber auch nicht weiß wie sie beginnen soll.

00:51:55: Weil es bringt ja eh nix ein Anführungszeichen.

00:51:59: Wie würdest du heute so einer Lehrkraft begegnen was ihr mitgeben?

00:52:10: Es kommt natürlich immer noch an mit welchem Anliegen die auf mich zukommt.

00:52:13: Ich möchte frustlos werden.

00:52:15: dann beende ich das Gespräch recht schnell ins Gespräch kommen möchte über Alternativen und Perspektiven, dann empfehle ich gerne eine Anregung aus einem anderen Coaching bei Fyte Lindau.

00:52:36: Worauf möchtest du gerne zurückblicken?

00:52:41: Und was möchteste du bis dahin noch geben von dir und leben vor dir?

00:52:46: Was steckt da noch in mir?

00:52:47: Was die Welt noch nicht gesehen hat?

00:52:53: Wo willst Du hin?

00:52:55: Und wenn du das noch nicht genau weißt, von wo willst du weg?

00:52:58: Okay.

00:52:59: Das ist nicht beantwortet mit.

00:53:02: ich will aus Schule weg denn das muss ja gar nicht sein.

00:53:05: Ich bin da auch tagtäglich mit Schule weg.

00:53:08: Sondern was zieht dich, was treibt dich an?

00:53:12: und wenn du dass nicht beantworten kannst dann finde heraus warum es verschüttet ist Denn das hätten wir als Kinder alle mal.

00:53:22: Dann ist irgendwo das Licht ausgegangen.

00:53:25: Mach dich auf die Suche nach dem Schalter Da bitte am Ende auf viel Licht zurück.

00:53:32: Klingt

00:53:33: pathetisch, aber ich meine das ist tatsächlich genauso.

00:53:36: Das nehmen wir gerne mit Monika und das darf jeder Hörerin, jeder Hürra in sich bewegen diesen Impuls uns eine eigenen Schlüsse über erste oder nächste Schritte ziehen.

00:53:51: Man weiß nie, man überblickt nie den Prozess und nie alle Schritte.

00:53:55: Das ist auch vielleicht noch eine wichtige Empfehlung, die ich ganz hilfreich fand unterwegs.

00:53:59: Die ich geben würde, weil ich sie hilfrecht fand unterwegs bin.

00:54:02: Du musst nicht den ganzen Weg schon sehen!

00:54:05: Du musst nur wissen wo ist die Richtung und was ist der nächste Schritt?

00:54:11: Und an manchen Tagen heißt es sehr zähmeputzen.

00:54:13: Ja

00:54:13: das ist ganz wichtig.

00:54:14: An anderen Tagen heißt er diesen Menschen anrufen.

00:54:18: Das stimmt.

00:54:19: Und an anderen Tagen heisst er schlafen.

00:54:22: Der nächste Schritt ist immer das Wichtigste.

00:54:24: Ganz genau, super dass du das noch mal sagst.

00:54:26: es geht gar nicht darum den ganzen Weg transparent vor sich zu sehen Das Fernziel und dann der nächsten kleinsten Schritt den ich jetzt gerade zu gehen vermag.

00:54:36: Und heute ist das vielleicht noch sehr gebeten.

00:54:39: Diese Frage die du diese Lehrkraft die du gerade beschrieben hast Die hat sich vor ein paar Wochen bei mir gemeldet wollte genau das wissen und da habe ich gesagt lasse dich nicht von der Homepage täuschen die jetzt seit Winter erst online ist.

00:54:52: Vor drei Jahren wäre die nicht möglich gewesen, weil ich überhaupt nicht wusste wo es hingeht.

00:54:58: Ich wusste das alles nicht!

00:55:00: Nach drei Jahren ist das möglich geworden, weil es immer um den nächsten Schritt ging und die Gündigung.

00:55:13: der ist kein Plan voraus gegangen sondern der Moment in dem ich dachte jetzt reicht also dass es ganz emotional gewesen Auch wenn es sich rational darstellt für alle, die irgendwo dann recherchieren jetzt.

00:55:32: Das stellt sich sehr rational dar und ist ja auch öffentlichkeitswirksam aufbereitet.

00:55:40: Der Weg ist nicht geschmeidig, der ist nicht einfach und er war auch nicht in Gänze vorher gesegnet.

00:55:49: Aber auch das genieße ich weil Leben ist nie vorhersehbar in Gänsen.

00:55:52: Gott sei Dank!

00:55:54: Kann man vielleicht heute sagen...

00:55:58: Ja genau.

00:56:01: Monika, an dieser Stelle würde ich mit dir gerne einen Punkt setzen und freue mich wenn wir weiter in Kontakt sind was wir bestimmt sind.

00:56:08: Und alleine dadurch dass ich deine Aktivitäten auf der Homepage beobachten darf und ich mir sicher bin unsere Wege kreuzen sich wieder sage ich dir heute ganz lieben Dank das du uns diese Einblicke gewährt hast und wünsche dir natürlich alles Gute für

00:56:26: den nächsten Schritt und den übernächsten und so weiter.

00:56:34: Die besonders gut begleitet sind!

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