#203 Das unsichtbare Drehbuch: Warum du am Stress festhältst, den du eigentlich loswerden willst

Shownotes

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Manche Lehrkräfte erschöpfen sich an denselben Aufgaben, an denen Kolleginnen im selben Kollegium unbeschadet vorbeigehen. Die Gründe liegen in einem inneren Drehbuch, das lange vor dem ersten Schultag geschrieben wurde.

Diese Folge nähert sich dem Phänomen aus der Transaktionsanalyse, einer psychologischen Schule, die erklärt, warum Menschen an Mustern festhalten, unter denen sie gleichzeitig leiden. Die zentrale These: Ein Teil in uns hat gute Gründe, dieses Muster nicht loszulassen, Gründe, die tief in der Kindheit liegen und im Schulalltag auf besonders fruchtbaren Boden treffen.

Was das System Schule an alten Reflexen aktiviert und welche Rolle Autorität, Anpassung und alte Rollenbilder dabei spielen, ordnet Isabell fachlich fundiert ein, mit Blick auf ein Konzept, das in der pädagogischen Fortbildungswelt bislang erstaunlich wenig Beachtung findet.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Live auf der Lehramt.

00:00:03: Und wenn du dir das vor Augen hältst, diese Muster, diese Antreiber, das sind kindliche Lösungsansätze die die beste Intention haben aber heute so immer noch die beste intentionen haben Aber nicht mehr so funktionieren sondern unerwünschte Nebenwirkungen haben und sie sind entstanden aus einem emotionalen Defizit.

00:00:27: erleben in der Kindheit Puh!

00:00:34: Einfachter Lehramt.

00:00:35: Der Coaching-Podcast mit Impulsen für mehr Lebensqualität durch deinen beruflichen Kurswechsel innerhalb, neben oder außerhalb der Schule.

00:00:45: Finde und gestalte den Berufsweg, der zu dir passt.

00:00:58: Hallo ihr Lieben vielleicht hast du dich schon oft gefragt warum du obwohl doch hoch intelligent bist reflektiert bist einen akademischen Abschluss hast Am Sonntagabend immer wieder mit diesem flauen Gefühl vor deinen Vorbereitungen und Korrekturen sitzt, mit dem Stress im Nacken.

00:01:19: Warum du zum zehnten Mal Jahr zu irgendeinem Zusatzprojekt gesagt hast – obwohl dein Körper ja eigentlich schon vor Wochen kapituliert hat!

00:01:28: Warum passiert das eigentlich immer wieder?

00:01:30: Obwohl du es doch besser

00:01:31: weißt?!

00:01:32: Und die Antwort aus der Transaktionsanalyse darauf ist Ein Teil von dir hält gerade aktiv an genau diesem Zustand fest, unter dem du leidest.

00:01:45: Nicht weil du schwach bist oder weil du dumm bist sondern weil du einem unbewussten Drehbuch folgst das du selbst vor Jahrzehnten geschrieben hast und dass du jetzt einfach treu reinszenierst!

00:01:59: Du reinszinierst im Lehrerzimmer unbewusst deine eigene Kindheit.

00:02:06: Schauen wir uns an, warum das System Schule der perfekte Resonanzboden für deine tiefsten inneren Kindheitsmuster und Anteilbar ist.

00:02:16: Und wie du lernst die Regie in deinem Leben wieder selbst zu übernehmen und dich von diesem uralten als kind mal geschriebenen Drehbuch zu befreien!

00:02:28: Dass ich dir heute genau diesen Blickwinkel anbiete, hat einen Grund.

00:02:32: Ich beschäftige mich nämlich im Rahmen meiner Ausbildung zum Mastercoach und zur Supervisorin gerade wieder sehr intensiv und auf fortgeschrittenem Niveau mit der Transaktionsanalyse – kurz TA!

00:02:46: Die TA ist eine psychologische Schule die in den Neunzehnfünfzigern von dem Amerikaner Eric Byrne begründet wurde und die wie kaum eine andere Methode erklärt, wie wir zwischenmenschlich agieren.

00:03:01: Und warum wir uns innerlich so organisieren, wie es tun?

00:03:06: Ich muss sagen je tiefer ich in dieses Konzept einsteige, desto faszinierter bin ich davon!

00:03:11: Wie präzise die TA, die Dynamiken im System Schule und das Erleben von uns Lehrkräften erklären.

00:03:19: Und diese wurde sogar mit Schule im Hinterkopf entwickelt.

00:03:24: In den Fachbüchern gibt es durchaus auch Passagen, die sich auf das System Schule und die Relevanz dieses Kommunikations- und Psychologie Modells für Schule beziehen.

00:03:35: Und irgendwie ist die TA aber nicht so innen!

00:03:38: Die hat nie diese... breite Verbreitungen gefunden in die pädagogischen Fortbildungswelten.

00:03:44: Aktuell gucke ich da wirklich vertieft nach, was es an Publikationen zum Thema TA für Schule gibt... Da kommt jetzt ein bisschen was!

00:03:54: Also es gibt Experten aus dem Bereich Pädagogik, die sich da mit befassen, die TA auf Schule anzuwenden?

00:04:01: Es gibt momentan aber noch nicht viel dazu.

00:04:04: und ich finde das so strange aus Schule kommend, weil er so extrem gut bestimmte Lehrkräftemuster erklärt.

00:04:13: Natürlich nicht nur Lehrkräfte-Muster, sondern Muster von uns allen!

00:04:17: Bei Lehrkräften finde ich es aber besonders spannend, weil Schule als Konstrukt Insbesondere dazu einlädt, dass wir Kindheitserfahrungen als Erwachsener darin wiederholen.

00:04:31: Denn wir waren ja nun mal alle Schüler und mussten uns zu dieser Autorität verhalten.

00:04:37: Und darum sind Lehrkräfte in Schule insbesondere herausgefordert sich anderszuverhalten, als sie es als Kind getan haben – und schaffen es aber meistens nicht!

00:04:48: Also es ist fast so, als wäre die Transaktionsanalyse das fehlende Puzzleteil um zu verstehen warum wir im Lehrerzimmer oft in diese alten Rollen zurückfallen.

00:04:56: Die uns eigentlich gar nicht mehr gut tun.

00:04:58: und deshalb möchte ich heute diese tiefe psychologische Ebene mit Detail'n nicht nur als Theorie sondern als ganz handfestes Werkzeug für deine Freiheit, deine Autonomie von diesen Mustern.

00:05:14: Wenn dich das jetzt interessiert und du nach dieser Folge denkst, wow also krass da möchte ich ja mehr darüber erfahren höre unbedingt auch mal in die Folge onehundertdreiundvierzig von live after layer amt rein denn da habe ich auch schon was von der TA aufgegriffen.

00:05:32: ein anderes Modell aus der TA.

00:05:35: Die folge heißt Diese Lehrer-Muster machen dich fertig und so kommst du endlich raus.

00:05:41: Also es geht um Verhaltensmuster, die sich immer wiederholen.

00:05:46: Ja spannend!

00:05:47: Und da wollen wir heute rein.

00:05:49: das sind auch Themen, die wir mit unseren Kundinnen und Kunden im Coaching immer mal wieder aufgreifen.

00:05:56: je nach dem was für Anliegen mit reingebracht werden zeichnet sich auch manchmal ab Da wiederholt sich offenbar ein Muster, dass diese Person schon ganz lange kennt und aus dem sie nicht rauskommt.

00:06:09: Und auch überhaupt keinen Zugriff darauf hat warum sich das immer wiederhohlt?

00:06:15: Und spannend ist die Detektivarbeit daran was diese Person eigentlich aktiv dafür tut damit es sich immer wiederholt.

00:06:23: Wir kommen dadurch in die Kategorien des Mind Facts.

00:06:26: Das kann ich dir jetzt schon mal versprechen Wenn man das einmal sich so reingezogen hat, vielleicht am Ende dieser Folge.

00:06:33: Dazu passt bei mir dieser Emoji den kennst du bestimmt der so diesen explodierenden Kopffahrt ne?

00:06:39: So wo diese Wolke so boom!

00:06:42: Brain exploding hochgeht.

00:06:45: Es könnte sein dass du das heute auch während dieser Folge hast wenn du möglicherweise an dir feststellst oder grundsätzlich Das auch einmal nachvollziehst Dass die Muster in denen man leidet häufig auch von einem selbst aktiv herbeigeführt werden, weil sie sich so vertraut anfühlen und weil es deswegen manchmal auch gar keine Lösungen für das Problem was du da hast geben darf.

00:07:15: Denn wenn es diese Lösung gäbe dann wäre ja dieses vertraute Gefühl bedroht.

00:07:23: Da kommt dieser Brain Exploding Emoji ins Spiel.

00:07:29: Also wenn dich das jetzt neugierig macht, dann bleibt dran.

00:07:32: Ich leite mal einen mit einem Fallbeispiel.

00:07:35: ich nenne diese Lehrkraft Barbara und Barbara ist eine Kollegin wie viele von uns sie kennen.

00:07:42: oder vielleicht erkennst du dich selber wieder sei es du selber weiblich männlich non-binär Es ist vollkommen egal.

00:07:50: wir haben hier Fallbeispiel Barbara Sie arbeitet über ihre Erschöpfung hinaus.

00:07:56: Sie sucht Anerkennungen durch Perfektion, es fällt ihr schwer, nein zu sagen!

00:08:01: Sie hat so ein gewisses Märtyrer-Gefühl immer ich – ja aber wenn ich's nicht mache wer machts denn dann?

00:08:08: Und sie hat das Gefühl im Hamsterrad gefangen zu sein, obwohl um sie rum auch KollegInnen sind die Dinge anders handhaben und dadurch in ihrem Alltag besser klarkommen.

00:08:19: Aber hm... Bei Barbara ist das irgendwie nicht so, obwohl sie ja die Wahl hätte sich anders zu positionieren.

00:08:26: Aber die Dinge scheinen sich immer wieder so zu fügen dass sie immer wieder in diese gleiche Situation gerät.

00:08:33: Was Barbara dabei noch nicht sieht Ist was sie selbst immer und immer wieder aktiv dafür tut oder unterlässt damit es genau so kommt.

00:08:47: Und um diese bittere Ja, aber augenöffnende Erkenntnis geht es heute.

00:08:53: Denn viele Lehrkräfte erfüllen mit der Aufrechterhaltung ihres Leids aktiv ein inneres Drehbuch das sie als Kind geschrieben haben und dessens Sklave sie nun sind.

00:09:05: Das soll nicht zynisch sein!

00:09:08: Das möchte ich direkt vorweg sagen.

00:09:10: also Ich will nicht sagen Es geht vielen Lehrkräften deswegen so schlecht weil Sie selber sich das aussuchen Und aktiv immer herbeiführen Hör das so nicht raus.

00:09:21: Das Schulsystem ist herausfordernd und reformbedürftig, das lässt sich nicht wegreden!

00:09:27: Und es gibt Dienststellen die sind besonders herausfordernt und gestrickt und haben ganz unterentwickelte Teamstrukturen.

00:09:34: da passiert Mobbing, Bossing alles ne?

00:09:37: So und gleichzeitig rede ich jetzt aber heute in dieser Folge Im Grunde von einem anderen Themenkomplex, nämlich warum geht es denn an einen und derselben Schule manchen besser und anderen schlechter?

00:09:49: Und diese geraten in ihrem Erleben immer wieder in die gleichen Muster.

00:09:54: Gleichzeitig suchen sich also viele Lehrkräfte immer wieder Wege damit es ihnen gleichgeht – nämlich nachhaltig schlecht!

00:10:04: – und damit es keine Lösung für ihr Leid geben kann und

00:10:09: darf.".

00:10:11: Und das habe ich im Coaching hier und da auch schon erlebt.

00:10:16: Es kann sein, dass da Personen ins Coaching kommen – die möchten eigentlich was ändern!

00:10:22: Die haben im Grunde auch schon Coaching-Hopping gemacht.

00:10:25: Die waren nicht nur bei mir, sie waren vorher bei zehn anderen Anbietern und keiner konnte ihr Problem lösen.

00:10:33: Subtext man kann seinen Problem nur selbst lösen.

00:10:37: Okay, aber das was da angeboten wurde im Coaching hat irgendwie nicht dazu geführt dass sich die Situation dieser Person ändert.

00:10:46: und dann sind wir in der Arbeit und man merkt, ich bin ja auch als Coach irgendwie so im Film dass ich Leuten helfen will.

00:10:55: Das muss man auch sehr lernen zu hinterfragen seine eigenen Muster das lernt man auch in der Mastercoach und supervisoren Ausbildung die ich gerade mache.

00:11:03: warum habe ich eigentlich so ein Hilfswunsch?

00:11:06: Gut!

00:11:07: Und dann will man natürlich jetzt der Coach sein bei dem sich wirklich was ändert.

00:11:12: Kann sein, dass man sich da ja auch nochmal besonders für diese Person ins Zeug legt und mitdenkt.

00:11:19: Und genau damit nimmt man dieser Person übrigens ja auch die Verantwortung ab selber was zu verändern.

00:11:26: Aber das ist jetzt auch nur ein SideQuest so und man merkt Ja, da ist erstmal anfangs euphorie und dann kommt diese person irgendwann Ja, da stellt sich dann so ein ganz anderes Gefühl wieder ein.

00:11:42: Nämlich ein altbekanntes Gefühl dieser Person.

00:11:46: Ach ja ich dachte du könntest mir helfen aber du kannst mehr auch nicht helfen.

00:11:52: Okay und wenn man sich dann befasst mit diesem Thema und das so Scheibchenweise zerlegt und man bemerkt ah dieses Gefühl dass es alt bekannt gibt ist schon seit Kindheitstagen Okay, dann kann es hier und da sein dass man mit dieser Person freilegt.

00:12:13: Dass es auch Dinge gibt die diese Person immer wieder tut damit es so kommt natürlich nicht mit der Intention das es ihr schlecht geht aber mit dem Effekt dass es ihr schlecht geht und dieses alt bekannte Gefühl ja da ist es dann wieder.

00:12:32: irgendwie Leistet das ja auch Struktur und Gewohnheit Und man bleibt dann in diesem Suchmuster, das auch wieder Struktur und Gewohnheit leistet.

00:12:44: Und irgendwie auch in dieser Suche eine gewisse Sicherheit denn ich bin ja zumindest unterwegs!

00:12:50: Ich mache ja was aber zur Lösung führt es nicht.

00:12:54: Wenn man das dann challenged... Was wäre denn wenn's jetzt ne Lösung gäbe?

00:13:00: Dann kann man gut beginnen zu hinterfragen, was würde denn eine Lösung für dich ins Wanken

00:13:05: bringen?!

00:13:06: Und häufig wirkt die Situation, dass es eine Lösung gäbe dann bedrohlich auf emotionaler Ebene.

00:13:13: Das ist also ganz spannend.

00:13:15: man merkt das im Coaching auch manchmal wenn jede Möglichkeit die man gemeinsam miteinander erarbeitet letztlich verworfen wird vom Coachee egal was da An Ideen im Raum ist, sei es eine Idee die aus einem beraterischen Kontext stammt.

00:13:35: Also die dann von mir stammts.

00:13:37: als Coach berate ich ja nicht sondern wenn ich in der Beraterrolle gefragt bin also in einer anderen Rolle arbeite Dann mache ich natürlich auch hier und da Vorschläge.

00:13:47: Wenn alles abgeschmettert wird und auch die Ideen die die Person selbst entwickelt.

00:13:52: letztlich aber schon immer mit einem Ja Aber das geht ja nicht!

00:13:55: Ja wäre ja schön Aber dieses Jahr Aber-Muster.

00:13:59: Das trägt dazu bei, dass man die Verantwortung ja nie dafür übernehmen muss.

00:14:05: Dass man selber ja die Person ist, die alles ausschlägt!

00:14:09: So okay also... Die Lösung würde dieses kindliche Drehbuch umschreiben aber ein mächtiger kindlicher Anteil glaubt das das Umschreiben dieses Drehbuches ein Todesurteil wäre.

00:14:26: und das ist jetzt ein großes Wort.

00:14:29: Aber folge mir weiter in dieser Folge, dann wirst du das vielleicht noch besser verstehen.

00:14:37: Wichtig ist, dass es nicht dumm blöd idiotisch passiert.

00:14:43: Das passiert im Grunde sehr vielen Menschen und das kann durch Coaching, durch Therapie oder einfach durch Selbstreflexion, durch Bewusstheit immer weiter zerlegt und aufgebrochen werden.

00:14:59: Wichtig ist, dieses Muster die Dinge zu wiederholen.

00:15:02: das ergibt Sinn.

00:15:04: Das ist eine gute Intention, die es da mal gab und man hat gelernt dass dieses Musta so wiederholend ein Weg zum Überleben ist.

00:15:16: Wer hat das gelernt?

00:15:19: Das Kind das du mal warst!

00:15:22: Denn das Kind das Du Mal Warst das war von seinen Eltern ultimativ abhängig.

00:15:29: Wenn man kein Dach mehr überm Kopf hat und kein Essen mehr bekommt, dann ist das die Kehrseite.

00:15:35: Das Todesurteil für ein Kind.

00:15:37: Darum lässt sich ein Kind ja alles Mögliche einfallen damit es kompatibel ist mit seinem Elternhaus.

00:15:43: so dass heißt diese Wiederholungsmuster die da passieren das sind kindliche Anpassungsstrategien an die Gegebenheiten des frühkindlichen Elternhauses.

00:15:55: Okay So vielleicht ist das für dich jetzt noch nebulös.

00:15:59: Aber da gehen wir jetzt mal rein.

00:16:01: und wir kommen jetzt zu diesem Drehbuch, die Transaktionsanalyse nennt es das Skript.

00:16:08: Das Lebensskript!

00:16:10: Und die Einschärfungen, die damit zu tun haben.

00:16:15: Ein Skrip ist ein unbewusster Lebensplan und der wird geschrieben so die TA als Kind um in unserem Umfeld als Kind... Als kleines Kind schon sicher zu sein.

00:16:30: Und dieses Kript basiert auf sogenannten Einschärfungen, die Einscherfungen.

00:16:37: das sind die großen Don'ts, die wir als Kind ungefiltert aufgenommen haben.

00:16:44: meistens sind diese Don's nonverbal.

00:16:47: Stell dir vor, wie ist es oder wie war es?

00:16:51: Ich sage jetzt mal deine Eltern heißen Manfred und Elke.

00:16:55: Könnte ja sein ne!

00:16:56: Wie war es denn für ein einjähriges oder zweijähriges Kind mit dem Elternpaar Manfred & Elke zu

00:17:06: leben?!

00:17:07: und deren Kind zu sein, in großer Abhängigkeit.

00:17:11: Wie war das emotionale Erleben?

00:17:13: Und es geht jetzt ganz bewusst um das frühkindliche Präverbale!

00:17:18: Da hast du noch nicht gesprochen zu dieser Zeit – und trotzdem gab's ein emotionales Erleben dieses Kindes.

00:17:25: Bin ich hier eigentlich erwünscht?

00:17:28: Bin ich ihr eigentlich geliebt?

00:17:30: Gibt's da irgendein ablehnendes Ding von meinen Eltern?

00:17:36: So, das merkt ja ein Kind.

00:17:38: Das merkt einen Baby schon.

00:17:41: und diese Einschärfungen die die Transaktionsanalyse davon abgeleitet hat, das sind zwölf Sätze, die repräsentieren ein emotionales Erleben dass ein Kind schon in der präverbaren Phase gehabt haben könnte Und davon trägt jeder Mensch einen Rucksack voll So auch eben eine Lehrkraft.

00:18:06: Und wenn ich diese Einschärfungen jetzt vorlese, denke immer ja das ist etwas was nie so gesagt wurde in meinem Elternhaus und eigentlich auch fast nie so verbalisiert wird aber was ein emotionales Erleben eines Kindes repräsentieren könnte.

00:18:27: Auch nicht jede dieser Einschäfungen muss passiert sein, ne?

00:18:31: Vielleicht ist es nur eine die jetzt einen besonderen Schmerz bei dir auslöst.

00:18:36: Vielleicht führst du dich auch zu jeder davon neutral weil du ja damit ihr jetzt kein Thema hast.

00:18:43: dann nimm das vielleicht einfach neugierig auf.

00:18:47: so Eine Einschärfung Die ganz häufig Ist ist die Einschäfung sei nicht im Sinne von existiere.

00:18:58: Nicht Diese Einschärfungen sind alle im Imperativ.

00:19:03: Also ein Appell der Eltern an das Kind durch ihr Verhalten zum Kind.

00:19:11: und es kann ja sein, dass sich Eltern so verhalten, dass das Kind sie nervt, dass es eigentlich zu viel ist, dass eigentlich eine Last ist... So!

00:19:22: Und das spürt einem Kind schon.

00:19:25: die Einschäfung dazu wäre sei nicht Was heißt, deine Bedürfnisse zählen nicht.

00:19:35: Eine weitere Einschärfung?

00:19:37: Sei nicht du selbst!

00:19:40: Also sei so wie das System dich braucht.

00:19:45: Sei so wie wir dich brauchen aber nicht wie du bist.

00:19:50: Einschäfung Nummer drei?

00:19:53: Sei kein Kind also habe keine kindlichen Verhaltensweisen und Bedürfenisse.

00:20:00: übernimmt Verantwortung.

00:20:01: Sei immer vernünftig.

00:20:04: Alles andere nervt uns und ist uns eine Last.

00:20:08: Einschärfung Nummer vier, wachst nicht auf!

00:20:14: Mit anderen Worten bleib in der Abhängigkeit Denn wenn du unabhängig wirst dann bedroht mich das als Elternteil Aus welchen Gründen auch immer?

00:20:26: Das sind natürlich auch kindliche Anteile Der Eltern die da agieren, die da psychisch aktiv sind.

00:20:34: ne Aber vielleicht kannst du mir folgen.

00:20:37: Es gibt ja vielleicht Konstellationen, wo eine Mutter oder ein Vater sich von einem aufwachsenden Kind bedroht fühlt – weil es vielleicht eben bürdig wird oder sogar einen überflügelt!

00:20:51: Also ist die Einschärfung nonverbal und emotional.

00:20:55: wach's nicht auf.

00:20:58: Einschäfung Nummer fünf.

00:21:02: Tu' es nicht im Sinne von sei nicht erfolgreich.

00:21:09: Bedeutet, echter Erfolg außerhalb dessen was in unserem Elternhaus gelebt ist, ist gefährlich.

00:21:17: Vielleicht ja weil es ein älterliches Ego bedroht?

00:21:22: Kann eine nonverbale Botschaft sein von Eltern an einen Kind!

00:21:26: Einschärfung Nummer sechs Sei nicht wichtig.

00:21:31: also Stell dein Licht unter den Schäffel.

00:21:36: Vielleicht fühlt sich da ein älterliches Ego ja auch, verwundet und bedroht wenn jemand anders da plötzlich wichtig wäre.

00:21:44: Einschärfung Nummer sieben Gehör nicht dazu.

00:21:49: Also Fühl dich vielleicht immer ein bisschen fremd Als Lehrkraft.

00:21:56: fühle dich im Collegium immer ein bißchen fremt.

00:21:59: Kommen nicht an Gehe keine Bindungen ein.

00:22:05: Einscherfung nummer acht Sei nicht nah!

00:22:11: Das könnte ja auch ein nonverbaler Appell von Eltern an ihr Kind sein.

00:22:16: Bleib auf Distanz, vielleicht weil die Eltern selber emotional nicht verfügbar sind.

00:22:24: Einschärfung Nummer neun – sei nicht gesund.

00:22:30: mit anderen Worten nur wenn du krank bist bekommst Du von uns Aufmerksamkeit.

00:22:37: oder als Lehrkraft ausgelegt nur Erschöpfung Legitimiert deine Pause.

00:22:44: Nur Krankheit legitimiert deine Pause.

00:22:48: Einschärfung Nummer zehn Denke nicht.

00:22:52: Also Hinterfrage hier nicht zu viel, vielleicht ist das ja auch für ein elterliches Ego zu bedrohlich?

00:22:59: Vielleicht ist es ja auch auf Lehrkräfte übertragen.

00:23:02: hinter Frage das System nicht zutief.

00:23:06: Einscherfung Nr.

00:23:07: elf Fühle nicht.

00:23:10: also Deine Gefühle sind uns zu viel.

00:23:15: Deine gefülle bedrohen uns emotional als Eltern, deine Gefühlen kränken uns.

00:23:23: mit anderen Worten unterdrücke deine Wut oder Trauer.

00:23:28: So ein Kind wollen wir hier nicht.

00:23:31: und Einschärfung Nummer zwölf.

00:23:33: Tu es nicht!

00:23:36: Also sei vorsichtig du darfst... Du kannst das nicht.

00:23:40: Du darfst das nicht.

00:23:41: also auch einen Neuanfang wirst du nicht schaffen Du wirst es nicht schaffen.

00:23:46: So, das sind die zwölf klassischen Einschärfungen der Transaktionsanalyse.

00:23:53: und wie gesagt vielleicht hast du dir jetzt einfach erstmal neutral oder betroffen aufgenommen denn es geht ja jetzt hier vielleicht nicht nur um dich als Zuhörerin sondern vielleicht hast.

00:24:04: tu da auch deine eigenen Kinder oder auch deinen eigenen Schülerinnen vor Augen Denn auch die erleben das natürlich ne?

00:24:14: Die häufigste Einschärfung ist sicherlich die Sei nicht und die sei nicht du, sei nicht Du selbst.

00:24:24: Das erkennen doch eine ganze Reihe von Menschen dass sie ihre Muster auf Basis dieses Erlebens entwickelt haben.

00:24:35: Denn jetzt ist ja die Frage wenn ein Kind unter diesen Eindrücken aufwächst vielleicht Ja, ein oder zwei Einschärfungen aus dieser Liste, die repräsentieren.

00:24:46: So hat sich das angefühlt, das Kind von Manfred und Elke zu sein.

00:24:52: Was macht denn dann ein Kind?

00:24:55: Das Kind will ja nun weiter ... Also es muss ja nun irgendwie Teil der Familie bleiben.

00:24:59: Es muss ja weiter gefüttert werden, Schutz bekommen.

00:25:04: D.h.,

00:25:05: das Kind entwickelt kindliche Strategien damit es aber doch da sein darf Falls der Appell jetzt sei, sei nicht.

00:25:15: Das Kind entwickelt ja Lösungsmuster und da reden wir von Antreibern in der Transaktionsanalyse.

00:25:24: Das heißt es gibt Muster die ein Kind dann entwickelt um eben doch Teil dieses Familienkreises sein zu dürfen und Akzeptanz zu erfahren vor dem Hintergrund des emotionalen Erlebens.

00:25:39: das ist eigentlich vielleicht nicht erwünscht ist oder so wie es ist, nicht in Ordnung ist.

00:25:47: Oder keine Nähe aufbauen darf und so weiter.

00:25:51: Und Antreiber, vielleicht bist du dem ja schon mal begegnet?

00:25:55: Das ist eigentlich ein verbreiteteres Konzept.

00:25:59: das kann sich dann nämlich in Mustern auswirken wie einem Verhaltensmuster von sei perfekt.

00:26:07: Also, das ist im Grunde der Klassiker.

00:26:10: Im Lehrerzimmer erkennst du den sei-perfekt Antreiber an perfekt laminierten Materialien.

00:26:18: Wenn ich auf Instagram durch das Installehrerzimmer scrolle und ich sehe die ganzen Leute, die da ihr wunderbares insbesondere Grundschulmaterial zeigen.

00:26:29: Und ja dass dann zum Verkauf anbieten oder denke ich immer ahja okay du hast ja auch ein Perfekt Antreiber.

00:26:38: Das ist im Grunde auch etwas wo ein gewisses Mitgefühl Aktiv werden darf, denn wahrscheinlich hat diese Person diesen Perfektantreiber vor dem Hintergrund eines Elternhauses entwickelt.

00:26:52: Wo bestimmte Dinge halt einfach kompensiert werden mussten mit diesem Seilperfekt-Antreiber.

00:26:58: So Antreiber sind wie innere Peitschenhiebe die geben uns kurzfristig Energie und wir denken ja so ist es richtig so ist gut Die verbrauchen aber unsere Substanz.

00:27:11: Das sind Antworten auf die Angst, nicht okay zu sein.

00:27:16: Denn ganz tief verinnerlicht ist das Gefühl ich bin nicht ok so wie ich bin beziehungsweise Ich bin nur OK wenn ich und das sind eben diese Antreibersätze ne?

00:27:41: Ein zweiter Anteilbar ist streng dich an.

00:27:46: Da geht es nicht um das Ergebnis, sondern um den Prozess des Leidens – also du fühlst dich nur dann als gute Lehrkraft wenn du am Freitagabend völlig erschöpft auf Sofa fälst.

00:27:58: Wenn eine Unterrichtseinheit mal leicht von der Hand geht, dann hast du Schuldgefühle ein schlechtes Gewissen und du suchst dir unbewusst die schwierigsten Aufgaben, die schwierigste Ämter, die aufwendigsten Projekte weil dein inneres Skript, dein innerer Drehbuch sagt nur wenn es weh tut zählt's.

00:28:20: Ich bin nur okay wenn es anstrengend ist, wenn es schwer isst.

00:28:26: Ich bin nicht okay, wenn es leicht ist.

00:28:30: Und wenn du dir das mal reinziehst dann verstehst Du dass darin eine große Burnout Gefahr liegt Denn Schule isst ja ein Fass ohne Boden.

00:28:41: Das wissen wir ja alle.

00:28:43: Perfektion in einem unperfekten System Das funktioniert nicht.

00:28:49: und streng dich an In einem fass ohne boden.

00:28:54: Das führt natürlich auch zu Anstrengung ohne Ende, weil es wird ja nie gut sein.

00:28:59: Du hast ja das Gefühl ich bin nur okay wenn... Ich mich kaputt mache!

00:29:04: Sonst gibt fünf dieser Antreiber sei perfekt streng dich an mach ist allen recht?

00:29:12: Ich bin nur ok wenn alle anderen zufrieden sind.

00:29:16: meine Bedürfnisse zählen nichts.

00:29:19: Dann gibt es antreiber nummer vier Sei stark.

00:29:23: Ich bin nur okay, wenn ich die Starke bin.

00:29:26: Die nicht einbricht, die durchhält.

00:29:29: Ja, die nicht strauchelt auch wenn sie angestrengt ist... ...die für andere immer die Schulter hin hält und selber alles schluckt!

00:29:39: Und Antreiber Nummer Fünf?

00:29:40: Beeil dich.

00:29:42: Ich Bin Nur Okay Wenn ich die Dinge schnell tue.

00:29:47: Ich würde sagen, so von dem was ich aus mittlerweile acht Jahren Lehrerinnen Coaching beobachtet habe.

00:29:55: Dass die relevantesten, die auch zu Burnout-Mustern am meisten beitragen, die beiden Ersten sind nämlich sei perfekt und streng dich an dicht gefolgt von mach es allen recht!

00:30:09: Und dass diese Antreiber, die aus frühkindlichem Erleben stammen beibehalten wurden, als ein kindlicher Lösungsansatz dafür sich okay zu fühlen.

00:30:25: Und dieses Muster – das wurde mal erlernt!

00:30:29: Wenn ich das dann aber mache, dann bin ich geduldet.

00:30:33: Dann bin ich OK oder zumindest ok yeah, dann tolerieren meine Eltern mich mehr wenn ich perfekt bin, mich anstrengen und es allen rechtmache stark bin und mich beeile zum Beispiel.

00:30:47: Und dieser kindliche Lösungsansatz, diese kindliche Verhaltensblaupause wird mitgetragen.

00:30:58: Denn da sind wir.

00:30:59: im Bereich des operanten Konditionierens wurde ja mal erlernt dass das offensichtlich funktioniert.

00:31:05: Heute im Erwachsenenalter wird dieses Verhalten reproduziert um sich weiterhin okay oder zumindest okayer zu fühlen Mit bester Intention.

00:31:15: Das ist ja wirklich auch etwas, das dann zur Selbstwerderhaltung beiträgt – gleichzeitig aber mit unerwünschten Nebenwirkungen gerade in dem Gefüge Schule dass ein Fass ohne Boden ist für diese Anstrengungen mit der uner wünschten Nebenwirkung langsam aber sicher in einen Burnout-Muster zu geraten.

00:31:38: und wenn du dir das vor Augen hältst Diese Muster, diese Antreiber das sind kindliche Lösungsansätze die die beste Intention haben aber heute so immer noch die beste intention haben.

00:31:51: Aber nicht mehr so funktionieren sondern unerwünschte Nebenwirkungen haben und sie sind entstanden aus einem emotionalen Defizit erleben in der Kindheit.

00:32:05: Puh!

00:32:07: Dann Verstehst du vielleicht mal eine Argumentation, dass das System Schule natürlich ein herausforderndes ist.

00:32:17: Aber dass Personen auf Basis ihrer persönlichen Lebensbiografie mit diesen Herausforderungen von Schule dann auch konstruktiver oder eben nicht konstruktiv umgehen und sich auch selber immer wieder in diese auslaugenden Muster- und Situation hinein manövrieren.

00:32:39: Das ist etwas, das ein fester Bestandteil in unserem Coaching ist, dass Personen für ihre Anteilbar sensibilisiert werden.

00:32:48: Denn das Allerste was notwendig ist, um aus diesen Mustern auszubrechen is die Bewusstheit darüber!

00:32:57: Die Bewusstheit, dass das eigene Erleben von Überlastung in der Schule auch teilweise möglicherweise mit diesem Antrieberverhalten zusammenhängt und zu verstehen welcher Antriebe ist es denn eigentlich bei mir.

00:33:11: Und dann auch mitfühlend zu reflektieren was ist denn dem Kind?

00:33:16: Dass ich mal war, eigentlich passiert warum es diese Strategie entwickelt hat!

00:33:22: Und die Bewusstkeit darüber macht es möglich Dinge zu verändern Und das Schlüssel-Element, um das Antreibeverhalten zu verändern ist ein Erlauber.

00:33:35: Also Erlaubnisse zu formulieren und sich immer wieder bewusst zu machen... Das stimmt nicht, dass ich nur okay bin wenn.

00:33:44: Ich bin auch ok, wenn ich mal nicht perfekt bin.

00:33:48: Ich Bin Auch Ok Wenn Die Dinge Mal Nicht Anstrengend Sind!

00:33:52: Ich Bin auch OK Wenn Ich Es Mal Nicht allen Recht Mache und So weiter.

00:33:56: es geht also im Coaching auch insbesondere Darum erlauber zu formulieren Und Dann das Verhalten Gemäß Dieser Erlauber Immer mehr Zu verändern anzutrainieren und es auszuhalten, dass das dann auch im Außen zu Veränderungen führt.

00:34:16: Denn klar!

00:34:17: Wenn jemand nicht mehr den Antreiber hat oder dem Antreiber unhinterfragt folgt, mach ist allen recht?

00:34:26: Dann merken das auch die anderen weil es ihnen ja servismäßig gar nicht mehr so alles zubereitet wird, ne?

00:34:34: Sondern vielleicht stoßen sie ja auf mehr Widerstand Und das muss man ja auch aushalten, als die Person, die es jetzt nicht mehr allen recht macht.

00:34:43: Das aufrecht zu erhalten diesen Antreiber hat ja auch erstmal die Intention das nicht aushalten zu müssen.

00:34:50: Dass die anderen mit dieser Grenze, die man jetzt plötzlich selbst nicht einverstanden sind... Auch dass ist etwas, was im Coaching erarbeitet werden kann.

00:34:58: Denn ganz ehrlich!

00:35:00: Da geht es nicht um Berufsexit oder Nicht-Berufsexit – bei diesen Themen geht's überhaupt erst mal um Coping im Lehrberuf.

00:35:09: und viele unserer Kundinnen und Kunden stellen fest, wenn sie mehr Bewusstsein haben für dieses Antreiberverhalten und dann auch noch andere Dinge die wir erarbeiten nämlich zum Beispiel Werte, Ressourcen, Kompetenzen fügen wir alles zusammen dann zu einer Person, deren Bedürfnisse dann ganz klar werden und da kann man nämlich gegeneinander halten.

00:35:31: Was sind denn die Gefüge in Schule?

00:35:33: Und was bringst du als Bandel mit?

00:35:37: Dann ist es viel deutlicher, was in Schule eigentlich noch an Schräubchen gedreht werden könnte im eigenen Einflussbereich!

00:35:45: Und dass es nicht alles im Außen liegt... in Schule Belastung verursacht, sondern dass vieles unmittelbar behandelbar ist.

00:35:54: Weil es im eigenen Einflussbereich liegt.

00:35:56: das eigentlich eine gute Nachricht und darum gehen viele unserer Kundinnen auch gar nicht raus aus Schule, sondern verändern in Schule etwas nämlich Ausstieg aus diesem Antreiberverhalten.

00:36:10: mehr und mehr.

00:36:12: okay so.

00:36:14: Wir kommen jetzt dazu, warum sich die Dinge eigentlich wiederholen.

00:36:17: Ich habe schon gesagt das sind Muster frühkindliche Lösungsansätze und sie werden wiederholt.

00:36:23: ich hab dann davon gesprochen dass es aber als Erwachsener unerwünschte Nebenwirkungen gibt wenn der kindliche Anteil in uns seine kindlichen Lösungen immer inszeniert.

00:36:34: vielleicht kennst du das also?

00:36:37: Du nimmst dir fest vor dieses Wochenende mal nichts für die Schule zu tun.

00:36:42: Und was passiert?

00:36:44: Ja, am Sonntag wirst du plötzlich ganz nervös und da fallen dir ganz viele Dinge ein, die du unbedingt noch getan haben musst.

00:36:52: und dann sitzt du am Sonnendagabend doch da!

00:36:55: Bereitest vor und chattest noch mit irgendeinem Kollegen und machst dies und das und fühlst dich ja wie eigentlich wahrscheinlich überfordert Irgendwie mehr törerhaft, gleichzeitig auch schuldig als Versager.

00:37:13: Jetzt sitzt du wieder da und es ist vielleicht für dich ein bekanntes Scheißgefühl!

00:37:20: Ein Scheiß-Gefühl das Du schon ganz, ganz lange kennst Das fast wie ein Zuhause geworden ist.

00:37:28: Vielleicht kennst Du das seit Du, vierzehn bist Seit Du elf bist, vielleicht auch schon seit Du acht bist oder noch früher.

00:37:38: Wer weiß, wann du das in deinem Leben eingesammelt hast dieses Gefühl und es kommt dir vor wie ein eingelaufener Schuh der genau auf deinen Fuß passt.

00:37:51: Das heißt nicht dass das angenehm ist aber es ist ein bekanntes Scheiß-Gefühl.

00:37:58: Wenn du das schon mal erlebt hast dann willkommen zu diesem neuen Konzept aus der Transaktionsanalyse.

00:38:04: das nennt die TA nämlich einen Maschengefühl.

00:38:08: In der Transaktionsanalyse verstehen wir darunter Gefühle, die wir als Kinder gelernt haben um echte aber verbotene Gefülle zu überdecken.

00:38:18: Aha!

00:38:18: Okay das ist also die Masche, die oben drauf liegt über einem eigentlich verdeckten Gefühl.

00:38:26: Es kann nämlich zum Beispiel sein wenn du als Kind nicht wütend auf deine Eltern sein durftest dann hast Du vielleicht gelernt dich stattdessen schuldig zu fühlen oder traurig, oder überfordert.

00:38:42: Und wenn du ganz viel Schuldgefühl hast heute als Erwachsener dann könnte es sein dass das eine Masche ist in der du immer wieder landest ein Maschen-Gefühl und die darunter liegende Emotion freizulegen.

00:38:56: für viele ist die Antwort was da eigentlich drunter liegt is eine unbändige Wut.

00:39:03: Wut darf aber ja nicht gefühlt werden oder durfte nicht und darum ist die Masche, die sich drübergelegt hat Die Schuld.

00:39:11: Oder die Trauer.

00:39:13: Die Trauer dass man das jetzt alles nicht bewältigt bekommt oder die Schuld Nicht genug getan zu haben So und das ist dieses bekannte Scheißgefühl Heute nutzt du möglicherweise die Schule um dieses vertraute Gefühl aktiv wiederzuerreichen Und das klingt Paradox.

00:39:34: Warum sollte man sich denn freiwillig schuldig fühlen oder überfordert?

00:39:39: Ja, weil das ein bekanntes Terrain ist und weil Bekanntheit Stabilität verspricht!

00:39:47: Nicht dass du dich gut fühlst sondern dass da Kontinuität und Stabilitätsist.

00:39:52: Das bestätigt dein Skript.

00:39:56: Vielleicht ist dein Skrip... ja ich bin eben derjenige der es allein tragen muss.

00:40:02: Da bin ich wieder und bin wieder allein auf weiter Flur.

00:40:07: Immer stehe ich am Ende damit da, dass ich es dann übernehmen

00:40:11: muss.".

00:40:13: Ist das wirklich so?

00:40:16: Dieser Wiederholungszwang ist der verzweifelte Lösungsversuch eines kindlichen Anteils in dir – und dieser Anteil hofft, wenn er sich diesmal noch mehr anstrengt!

00:40:28: Dass dann endlich die Erlösung kommt… aber die Er Lösung kommt nicht durch die Anstrengungen … sondern durch das Durchbrechendes-Musters.

00:40:41: Die Falle in die Lehrkräfte geraten, insbesondere ist dass Schule zu all dem ganz intensiv einlädt!

00:40:53: Ich rede ja jetzt nicht davon, dass nur Lehrkräftige diese Muster haben bei weitem nicht... Das hat jede Person, die eine mehr und die andere weniger.

00:41:02: aber ja, that's life Das ist Erwachsensein und die allermeisten Menschen haben irgendwelche Antreiber, haben irgendwelle Einschärfungen erfahren.

00:41:12: Es gibt ja extrem wenige Menschen auf der Welt, die davon reden können dass sie eine hundertzwanzig prozentig geile Kindheit hatten, die sie auf alles vorbereitet haben das hier so richtige Gewinner im Leben sind.

00:41:28: Die meisten haben da halt so ein Misch-Erlebnis und manche hatten einen ganz, ganz schlimmes Erlebnis in ihrer Kindheit.

00:41:35: Ich hoffe, da zählst du dich nicht zu!

00:41:37: Die meisten hatten halt so'n Mischerlebnis... Es gehört zur Normalität des Erwachsenenseins das man Antreiber hat und dass man irgendwelche Einschärfungen noch lebenslang ausbrütet wenn man sie nicht durchdringt und dadurch verändert.

00:41:53: Okay, aber was ist denn jetzt am Schulsystem?

00:41:56: herausfordernd.

00:41:58: Ja, das Schulsystem ist in dem Sinne eine psychologische Falle weil es Individuholung von Kindheitsmustern zwingt oder vielleicht nicht zwingend aber intensive Einladungen ausspricht in jeder Sekunde deines Schultages, denn du hast all das ja als Kind schon erlebt.

00:42:17: Du hast da ja Blaupausen wie mit dieser Autorität Schulsystem umzugehen ist und diese Blaupausen die werden da aktiv!

00:42:27: Das heißt die tägliche Einbettung deiner Arbeit in das System Schule dass du von früher schon kennst – das lädt dich ein in eine Altersregression.

00:42:38: Man nennt das Regression in der Psychologie, nämlich wenn ein früherer jungerer Anteil von dir jetzt eigentlich das Ruder übernimmt.

00:42:46: Eigentlich ist da ein jüngerer weniger kompetenter Anteil, der jetzt durch den Alltag rennt und da versucht die Probleme zu lösen.

00:42:57: Regression bedeutet wir fallen auf ein früheres Entwicklungsstadium zurück Und wenn du jetzt vor deiner Schulleitung stehst und merkst wie dein Herz klopft, wie du dich wieder ganz klein fühlst und plötzlich anfängst dich zu rechtfertigen dann bist du in einer Zeitmaschine.

00:43:13: Du reagierst nicht als die kompetente studierte erwachsene Fachkraft, die Mutter oder Vater dreijahr Kinder den Eigenheim abbezahlt – du reagierest wie die oder der zehnjährige Schüler, der Angst vor einem Tadel hat!

00:43:33: Vielleicht reagierst du so auch gar nicht nur auf eine Schulleitung, sondern vielleicht auch auf kritische Eltern.

00:43:38: Vielleicht auch auf manche Kolleginnen oder Kollegen – da wirst Du plötzlich wieder zum Zehnjährigen!

00:43:45: Und dieses System Schule, das lädt Dich insbesondere dazu ein alte Autoritätserfahrungen zu reproduzieren die Du gemacht hast als Kind von Manfred und Elke im Erleben der Autorität Schule.

00:44:05: Vielleicht projizierst du deinen strengen Vater oder deine fordernde Mutter auf deinem Dienstherren und anstatt wie ein Erwachsener zu sagen, also diese Aufgabe ist in meiner Arbeitszeit nicht leistbar, agierst Du aus einem angepassten Kind ich?

00:44:24: Ja ja!

00:44:24: Ich mach' ja schon... Oder einem rebellischen Kind

00:44:27: ich?!

00:44:28: Ihr könnt mich mal, ihr Facker!

00:44:30: Jetzt mache ich gar nichts

00:44:31: mehr!!!

00:44:32: Das ist aber auch eine schlechte Lösung.

00:44:34: Beides sind Reaktionen auf Erlebnisse aus der Vergangenheit und nicht auf die Realität im Jetzt, in der du ein erwachsener Mensch bist, der ganz anders agieren könnte – wenn nicht das Drehbuch im Vordergrund stände!

00:44:50: So vielleicht hast Du jetzt gerade dieses Emoji mit dem explodierenden Kopf.

00:44:55: Dann geht es dir ganz ähnlich wie mir, als ich mich eingearbeitet habe in die Transaktionsanalyse.

00:45:00: Denn oh mein Gott was erklärt das alles auch an meinen Mustern?

00:45:06: Aber keine Sorge also wir enden jetzt auch darauf in dieser Folge was denn die Aussicht ist wie man sowas verändert.

00:45:13: aber Ich will Ihnen nur sagen Das ist der Grund warum ich DTA für so hochrelevant halte Für Lehrkräfte Als Psychoeducation damit man versteht was passiert da eigentlich.

00:45:23: Warum Passiert mir diese Scheiße immer wieder?

00:45:27: Weil sie dir nicht passiert, sondern weil du einiges dafür tust dass es so kommt.

00:45:33: Möglicherweise ist es so.

00:45:36: Das kannst Du ja mal welzen diesen Gedanken auch wenn er schmerzhaft ist.

00:45:43: und gleichzeitig wenn das die Erkenntnis wäre Dass das so ist, dass Du auch da aktiv was für tust oder lässt Damit das immer wieder so kommt, dann wäre das ja eine gute Nachricht.

00:45:54: Denn da liegt es jetzt zu hundert Prozent in deinem Einflussbereich auch wenn es Dinge gibt im Schulsystem die nicht in deinm Einfluchsbereich liegen und die weiterhin herausfordernd sind.

00:46:05: aber Es gibt doch die gute Prognose dass es möglich ist sich in Schule anders zu fühlen.

00:46:12: Wenn du mehr durchdringst was deine Antreiber sind warum?

00:46:16: Du sie aus gutem Grund irgendwann mal entwickelt hast und inwiefern du sie heute verabschieden kannst, und trotzdem okay bist.

00:46:26: Der Ausweg ist das Handeln aus dem Erwachsenen ich.

00:46:30: Ich habe gerade schon viel von kindlichen Anteilen gesprochen – und in der TA kennen wir drei verschiedene Instanzen nämlich Kindliche-Anteile, Erwachseneanteile und älterliche Anteile.

00:46:44: Und die erkläre ich übrigens ganz ausführlich in der Folge onehundertdreiundvierzig von live auf der Lehramt, die ich eingangs schon angesprochen habe.

00:46:53: Diese Lehrermuster machen dich fertig und so kommst du endlich raus!

00:46:57: Da erkläre ich diese kindlichen Erwachsenen- und Elternanteile und kleiner Spoiler.

00:47:04: wenn Du die Folge hundertdrein vierzig noch hören willst dann will ich jetzt auch nicht zu viel verraten.

00:47:09: aber schon mal so viel gesagt.

00:47:11: Schule lädt Dich insbesondere ein aus dem angepassten Kind und den kritischen Eltern ich immer wieder Situationen lösen zu wollen, um deinen inneren Dialog zu führen.

00:47:26: Was dir aber hilft ist dein Erwachsenenanteil – dein erwachsenden Ich!

00:47:32: Das ist der Teil von Dir, der im Hier- und Jetzt lebt.

00:47:36: Daten sammelt und sachlich entscheidet.

00:47:39: Dieser Anteil ist nicht emotional gesteuert von einer alten

00:47:42: Angst.".

00:47:44: Und um dieses Erwachsenen-Ich zu stärken, brauchen wir Erlaubnisse.

00:47:48: Das habe ich gerade schon erwähnt – dass das auch in der Arbeit mit unseren Kundinnen und Kunden eine große Rolle spielt für die Antreiber zu sensibilisieren und Erlaubnissen zu formulieren und dann eben da auch neue Handlungsweisen daraus abzuleiten.

00:48:06: Eine Erlaubnis ist wie ein innerer Freispruch!

00:48:10: Du musst das jetzt nicht mehr….

00:48:12: Du darfst das jetzt auch anders machen.

00:48:15: Und dieser innere Freispruch, den nur du selbst dir geben kannst der kann das alte Skript dieses alte Drehbuch außer Kraft setzen.

00:48:25: Wenn dein Antreiber sagt du musst perfekt sein und nur dann bist du okay Dann braucht ein Erwachsenen ich die Erlaubnis.

00:48:36: Ich darf Fehler machen und daraus lernen Auch wenn meine Leistung unvollständig ist, dann erwachsenen ich.

00:48:46: wer die Instanz, die das formulieren könnte.

00:48:50: Diesen Erlauber!

00:48:52: Ich darf Fehler machen, ich darf daraus lernen – ich bin okay auch wenn meine Leistung nicht perfekt ist sondern einfach nur achtzig Prozent.

00:49:03: Wenn dein Antreiber sagt streng dich an, dann lautet eine mögliche Erlaubnis.

00:49:12: Diese Erlaubnisse fühlen sie am Anfang meistens falsch an oder sogar gefährlich.

00:49:18: Ich bin auch okay, wenn ich es mir leicht mache – das klingt wie eine Lüge!

00:49:23: Und wenn du da jetzt mal auf Meta-Ebene drauf guckst… was sagt das über dich aus?

00:49:30: Dass du diesen Satz als Lügee

00:49:31: empfindest?!

00:49:33: Ich weiß nicht ob das so ist in deinem Fall ne?

00:49:36: Aber einfach nur um davon zurück zu treten und mit Mitgefühl darauf zu schauen….

00:49:42: Dass da ein Mensch ist, der glaubt er wäre nicht okay wenn es leicht ist.

00:49:51: Ja und wenn du merkst da sind Gefühle die sträuben sich.

00:49:54: das fühlt sich irgendwie bedrohlich an.

00:49:56: ich kann mir gar nicht vorstellen so zu handeln.

00:49:58: Das ist einen Zeichen dass Du jetzt gerade wirklich am richtigen Thema bist, dass du an den Grundfesten Deines Skriptes rüttelst.

00:50:06: Genau hier beginnt die Freiheit die nur du dir geben kannst auch im Schulsystem Denn manche sprechen ja von so einem inneren Gefängnis, was sie sich gebaut haben.

00:50:17: Hey!

00:50:18: Hallo?

00:50:18: Wir sprechen die ganze Zeit über dieses innere selbst gebaute

00:50:21: Gefängnis.".

00:50:23: Du entscheidest dann nicht mehr aus dem kindlichen Mangel heraus sondern aus einer erwachsenen Kompetenz und Fülle.

00:50:34: Okay... Und das ist eigentlich eine der größten Entwicklungsaufgaben und eines der größte Entwicklungsgeschenke die du dir selbst machen kannst.

00:50:45: Und da sprechen wir überhaupt nicht von Exit aus dem Lehrberuf.

00:50:50: oder drin bleiben, da geht es um die Freiheit den du nur selbst dir geben kannst – egal wo du bist!

00:50:58: Was kannst Du gewinnen wenn Du Dein Skript umschreibst?

00:51:04: In der Transaktionsanalyse nennt man das Autonomie.

00:51:12: Du befreist dich aus diesem inneren Gefängnis.

00:51:15: und diese Autonomie, die hat drei ganz konkrete Gesichter.

00:51:20: Zuerst die Bewusstheit.

00:51:22: du merkst zum Beispiel im Moment des Stresses A da springt gerade mein Perfektionsantreiber wieder an.

00:51:30: das ist ein altes Muster.

00:51:33: ich bin autonom darin wie ich jetzt damit umgehe.

00:51:38: Ich kann dem folgen, vielleicht dann aus guten Gründen weil ich es heute so möchte oder ich kann mich anders entscheiden.

00:51:46: Du siehst dann diese Situation ohne die Nebelkerzen deiner Kindheit.

00:51:51: In der TA nennt man das eine kindliche Trübung.

00:51:54: Man glaubt man wäre jetzt gerade ganz erwachsen aber wer da eigentlich am Steuer ist ist das Kind.

00:51:59: Das nennt sich die kindliche trübung So Wenn du Bewusstheit hast, was da gerade mit dir passiert.

00:52:05: Ah!

00:52:05: Da ist ja grad wieder mein Perfektionsantreiber.

00:52:09: Dann kannst Du ja in dem Moment entscheiden wie Du jetzt reagieren möchtest und nicht automatisch ins alte Muster rutschen sondern sagen okay heute mach ich es anders oder heute mache aus gutem Grund mal so weil Ich mich dafür entscheide.

00:52:26: zweite Gewinn Den du bekommst, wenn du deinen Skript umschreibst ist das der Spontaneität.

00:52:33: Du hast plötzlich Wahlmöglichkeiten!

00:52:36: Du musst nicht mehr bis zwanzig Uhr arbeiten, um okay zu sein.

00:52:40: Du kannst entscheiden, ja mache ich das jetzt heute?

00:52:45: Habe ich bestimmt auch Vorteile von morgen oder lasse ich es heute?

00:52:50: Ja dann muss ich da morgen für kompensieren, ist auch ok.

00:52:54: Ich habe die Wahl.

00:52:55: Du bist nicht mehr ferngesteuert.

00:52:57: Und das Dritte, was du gewinnen kannst ist Intimität.

00:53:02: Und zwar auf zwischenmenschlicher Ebene.

00:53:05: Du hörst auf eine Rolle zu spielen!

00:53:07: Du musst nicht mehr die starke oder die perfekte Miemen – du kannst zeigen wer du wirklich bist mit deinen Grenzen und deiner Begeisterung.

00:53:18: Das ist der Moment in dem echte Verbindung entstehen kann.

00:53:23: Echte Verbindungen zu Schülerinnen, zu KollegInnen statt nur funktionaler Austausch hinter Masken – wo du die ganze Zeit das Gefühl hast eine Rolle spielen zu müssen.

00:53:33: Intimität heißt also die maskenfreie Begegnung.

00:53:38: Das sind die Gewinne, die dahinterstecken wenn du dein Skript hinterfragst.

00:53:44: Die Bewusstheit A da ist es, die Spontanität anders wählen zu können und die Intimität, maskenfrei Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

00:53:57: Puh!

00:53:59: Du kannst dir nicht vorstellen wie lange diese Folge in mir reifen musste damit ich dich jetzt heute aufgenommen habe.

00:54:06: Ich trage diese Folge im Grunde schon seit ein paar Jahren mit mir rum Und heute wollte sie jetzt mal raus.

00:54:13: So, vielleicht auch weil ich mich natürlich jetzt gerade wieder intensiv damit beschäftige im Rahmen meiner Mastercoach und Supervisoren-Ausbildung.

00:54:20: Und wenn man sich für dieses Muster sensibilisiert ist es jetzt viel häufiger wieder sehr bei unseren Kundinnen und Kunden und natürlich auch bei mir selbst.

00:54:30: nicht nur retrospectiv sondern ja man hat ja auch weiterhin seine Entwicklungsaufgaben.

00:54:35: und hier und da merke ich auch okay guck mal da ist die kleine Isabel die jetzt grad wieder was lösen will und damit blöde Nebenwirkungen im Jetzt erzeugt.

00:54:46: Wie könnte denn der Erwachseneanteil in mir das jetzt anders lösen, damit dieser Film sich jetzt mal unterbricht?

00:54:54: Ja!

00:54:54: Und es ist mir so wichtig diese Folge hier in die Welt zu bringen, denn ich kann mir vorstellen dass auch die Antwort-Ansätze bürgt für viele Hörerinnen und Hörern unter euch.

00:55:08: Wie gesagt, du kannst dich dazu weiter informieren.

00:55:11: Das allererste wäre vielleicht jetzt mal in die Folge onehundertdreiundvierzig reinzuhören von diesem Podcast und möglicherweise möchtest du da zu was lesen über Transaktionsanalyse?

00:55:23: Das sind allerdings sehr theoretische Schinken das kann ich dir jetzt schon sagen.

00:55:28: Eric Byrne ist derjenige der das ins Leben gerufen hat.

00:55:31: und da gibt es berühmte buch einmal ok immer okay und ja spiele der erwachsenen und einführung in die transaktionsanalyse usw.

00:55:42: ist recht theoretisch.

00:55:44: oder du kannst wählen da jetzt wirklich ins handeln zu kommen und mit mir und uns daran zu arbeiten dass du dein skript durchbrichst das du bewusstheit entwickelst spontanität also die wahlfreiheit anders zu handeln und deine Beziehungen tiefer und echter zu führen, und dadurch auch Freiheit in Schule zu gewinnen.

00:56:11: Und wenn du das mit uns erarbeiten möchtest dann kannst du das indem du dich als allererstes mal bei uns meldest im Rahmen eines kostenfreien Erstgesprächs.

00:56:20: dazu kannst du dich eintragen über den Link in den Show Notes oder wenn du unsere Homepage besuchst www.

00:56:27: isabelprobst.de, da kannst du dich in unseren Kalender eintragen und da wird dich jemand aus unserem Team zurückrufen zu der Zeit die Du Dir aussuchst und erstmal ein kleines Kennenlerngespräch führen wo Du überhaupt erst mal Deinen Status quo mit uns teilst und dein Ziel deinen Schmerzen natürlich auch was Du nicht mehr möchtest.

00:56:49: Und wenn Du feststellst hey ich glaube Ich möchte da jetzt noch mehr darüber erfahren wie wir gemeinsam mein Ziel erreichen können, dann geht es in eine zweite Gesprächsrunde ebenfalls kostenfrei und dann erarbeitest du auch schon erste strategische Schritte mit einem Teammitglied von mir.

00:57:07: Und kannst dann entscheiden okay möchte ich da starten?

00:57:11: In diese Arbeit meinen Skript zum Beispiel umzuschreiben wann möchte Ich das?

00:57:17: und so weiter.

00:57:18: vielleicht sind wir ja schon bald dabei an diesen Mustern zu rütteln sodass Du auch innerhalb des Schulsystems Freiheit erfahren kannst.

00:57:29: Ich wünsche dir an dieser Stelle eine schöne Woche und sage bis zum nächsten Mal!

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