#205 Drei Jobs nach dem Lehramt: Anna über den Preis des Ausstiegs
Shownotes
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Wer lange im Schuldienst war, kennt den Gedanken, dass Arbeit eben wehtun muss. Zu viel Lärm, zu viele Aufgaben, zu viele Menschen, und trotzdem die Überzeugung, das sei normal und ein Wechsel wäre ein Zeichen von Unstetigkeit.
Anna, Gymnasiallehrerin für Mathematik, Sport und Deutsch, hat die Schule vor gut zwei Jahren verlassen. Seitdem war sie Redakteurin in einem Schulbuchverlag, ist heute Referentin bei der Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz und arbeitet nebenberuflich selbstständig als Hochzeitsplanerin. Von außen sieht das nach Brüchen aus. Im Gespräch mit Isabell zeigt sich, dass es einen Zusammenhang gibt, der bis in ihre Jugend zurückreicht, und dass eine einzige Beobachtung einer Schulpsychologin ihr Selbstbild grundlegend verschoben hat.
Es geht um die Irritation, plötzlich Zeit zu haben, um den Preis eines Ausstiegs, der nicht in Geld gemessen wird, und um die Frage, ob der erste Job nach der Schule überhaupt eine endgültige Entscheidung sein muss.
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